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20. 04.2006

Autor: Johanna

Wir sind schon sehr frueh aufgebrochen um die Pyramiden zu sehen. Die Jugendherberge bat eine kostenlose Fuehrung an wo wir nur die Fahrt und Eintritt zahlen mussten. Wir sind dann mit 7 Leuten aufgebrochen in einem typisch amerikanisch fetten Auto. Karolina unsere Freundin aus Schweden war auch wieder mit dabei.

Als erstes ging es mal nicht zu den Pyramiden sondern, zu einem ganzen Kirchenkomplez mitten in Mexico City. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Es waren auf jeden Fall 3 oder 4 Kirchen auf einem Platz und das wurde aufgezogen wie in einem Freizeitpark. Das krasseste war, dass es bei einem Altar ein Fahrband gab, das die Leute befoerderte, damit sie nicht zu lange davor stehen bleiben. Wie gesagt man kann es kaum beschreiben sondern muss es einfach mal gesehen haben. Maria und Josef waren auch in so einer Art Schneewittchensarg aufgebart und wie Barbie und Ken hergerichtet.

Nach einer Stunde Kitsch ging es aber dann mal los auf die Autobahn. Martin wollte unbedingt immer durch die Gettos durchfahren und Fotos machen was natuerlich nicht ging. Die Gettos in Mexico City sind genauso aufgebaut wie in Brasilien auf den Bergen als verlassene Staedte.

Nach ca. einer Stunde fahrt und der Hoffnung auf die Pyramiden sind wir aber erst mal zu einer Art Shop gefahren worden. Diese Verkaufsveranstaltungen kennen wir ja schon von Tunesien und es ist immer daselbe. Da werden Touris zu einem bestimmten Platz hingebracht wo sie dann alle moeglichen Sachen kaufen sollen einfach unmoeglich. Ausser der Amerikanerin hat keiner was gekauft. Danach gab es auch noch so eine Art von ueberbackenen Broetchen was ich nicht gegessen habe wegen den Bazillen.

Endlich Pyramiden! Theoteihoucan ist ja so unglaublich riessig. Wir haben leider vergessen die Fotos hochzuladen kommt aber noch. Dort gibt es drei grosse Pyramiden fuer Sonne, Mond und einer Sache die ich vergessen habe. Dazwischen fuehrt eine Strassse des Todes die 3 km lang ist. Die hoechste Pyramide ist 65 m hoch und neben den grossen Pyramdien stehen auch noch viele kleine. Der Platz ist so unglaublich gross das wir es gar nicht schaetzen koennen wie gross. Die ganzen Pyramiden hochzusteigen hat unglaublich viel Kraft gekostet weil es ziemlich steile Stufen sind. Der Ausblick allerdings war einfach unglaublich. Bei der Hoehe und Hitze haben wir uns beide gleich mal einen sauberen Sonnenbrand geholt.

Es ist wirklich schwierig zu beschreiben was man empfindet bei so hohen und alten Bauten. Der Unterschied aber zu den Pyramiden in Kyro ist, dass in denen in Mexico keiner begraben wurde. Es gab auf der ganzen Anlage nur ein Wohnhaus oder Palast fuer den Herrscher.

Also, einfach mal hinfahren und es anschauen. Aber wir haben ja noch ein paar andere Pyramiden vor uns.


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