Stadtbesichtigung
From Costa Rica in San Jose, Costa Rica on May 26 '06
27.05.2006
Autor: Johanna
San Jose ist keine Stadt zum Verlieben. Durch die schachbrettartig angelegten Straßen, eine Mischung aus spanischer Planung und modernen Erweiterungen, quält sich dichter Verkehr. Die Autos fahren wirklich wie die irren....da muss man selber aufpassen, sonst wird man überfahren.
Wir haben uns heute nur die La Meced angeschaut. Die neogotische Kirche (1894) besitzt eine fein gearbeitet Holzdecke, und ihre Orgel ist die größte Zentralamerikas. Im Park vor der Kirche erblickt man eine jener gewaltigen indianischen Granitkugeln, die vorwiegend im Süden des Landes entdeckt wurden.
Dann den Parque Nacional. Ein auffälliges Bronzemonument aus dem Jahr 1885 erinnert an die Abschaffung der Sklaverei und daran, dass fünf mittelamerikanische Staaten den Annexionsversuchen von Willian Walker widerstanden.
Als letztes noch das Teatro Nacional. Das Rnaissancetheater von 1897, dem die Pariser Oper Modell stand, ist mit seinem Marmortreppen und Fresken, dem golddekorierten Foyer und venezianischen Spiegeln das schönste Mittelamerikas. Das Deckngemälde in der Eingangshalle findet sich auf dem 5-Colones-Schein (Costa Rica Währung) wider. Der zur Bühne geneigte Zuschauerraum lässt sich für Tanzveranstaltungen waagerecht stellen. Das Theater enthält auch ein stilvolles Belle-Eqoque-Cafe.
Diese Gebäude sind allerdings schon ziemlich verfallen, nicht zu vergleichen mit Deutschland. Wir sind dann noch ein bisschen beim Einkaufen gewesen und haben uns über die Gefälschten Surfsachen todgelacht. Wir haben aber trotzdem ein paar T-Shirts gekauft. Die waren ganz gut und sehr, sehr billig.
Morgen werden wir weiterfahren um uns einen aktiven Vulkan anzusehen.
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