Boardercrossing to Lao
From Seelensuche in Südostasien (Januar+Februar 2008) in Huay Xai, Laos on Jan 07 '08
Am naechsten Morgen nach einer eher kurzen und mit nicht viel Schlaf untermalten Nacht (die Hotelbesitzer haben ein Baby, die Waende und alles sind duenn und die haben das Buch -Alle Kinder koennen schlafen lernen...oder s.ae. nicht gelesen ) um 7 Uhr raus und Fruehstueck, Obst, Wasser und was ich sonst noch so fuer den Tag auf dem Boot brauchte organisiert. Die anderen sahen aber aehnlich zerknautscht aus wie ich und so setzten wir uns alle in den Bus, wurden zur Grenze gefahren und ab dann hies es fuer ca. 3 Stunden - Passport please!. Jeder, der mir- hauptsaechlich auf laotischer Seite begegnete- wollte meinen Pass. Do you want a Baguette? Your Passport, please! A Soup? - your Pass......
Nach dem hier ueberall ueblichen warten hies es dann irgendwann rauf aufs slowboat, was heisst, ca 130 Leute gehen auf einen Kahn ca, 4 m breit und 30m lang, welcher eigentlich nur fuer 100 Leute gedacht ist und suchen sich ein Plaetzchen. Jyoti, Sylvia, John, Nathan, Ely und ich landeten im Maschinenraum bei den Laoten und versuchten uns so gut als moeglich dort fuer den tag einzurichten. Als der motor anlief wussten wir dann auch, warum hiernur die Natives sitzen, liegen oder stehen, denn erstmal war es nur noch laut. dann kam noch dazu, dass die matschige Kopfdichtung oder was auch immereiniges Oel durchliess, so dass zu dem krach dann auch noch ziemlich beissender geruch nach verbrannten Gummi und Oel dazukam. Ely griff sich auch gleich einen von seinen Fleecepullover und bastelte mit Hilfe eines Messers daraus viele lustige Gesichtsmasken, so das der maschinenraum bald aussah, als waere er von Piraten gekapert worden. Nachdem das Boot dann aber fahrt aufgenommen hatte verzog sich der Qual halbwegs, wir setzten und in eine der vielen Ladeluken an der seite liesen, die bein raus und zum erfrischen ab und an in de Mekong baumeln und genossen die Sonne und vor allem die Landschaft. Hab mich dann wechselseitig mit den Aussis unterhalten, vor allem mit Ely (Vorzeigeaussi - never be without a beer!!) 2 stunden lang, wobei ich es geschafft habe, bei einem Wortverstaendnissgrad von ca. 10% den Sinn dessen was er sagte zu 90% zu verstehen - schier unverstaendlicher Slang, hat mit unserem Schulenglisch ueberhaupt nichts gemein.
Der Mekong bezauberte durch seine enorme Vielfaeltigkeit, an jeder Ecke- und davon gibt es viele- ein neues Gesicht. das Ufer wechselte von zuerst flach zu felsig schroff mit riesigen Sandbaenken, die bis zu ca. 5-7 m hoch waren und erkennen liesen, was der Mekong an Wasser fuehrt, wenn wirklich Wasser drinn ist. Das Wasser sah zum Teil aus als wuerde es kochen, weil durch Felsen unter Wasser, enorme Verwirbelungen, Stromschnellen und Strudel entstanden. Die Vegetation ist enorm, alles gruen, viel Bambus - bis zu 15 m hoch schaetze ich mal und dazu schroffe, steil ansteigende Berghaenge direkt neben dem Mekong.
Bei einem Bierchen, erzaehlen, schauen, traeumen und geniessen vergingen die 7 Stunden eigentlich ganz schnell,zumal hier ja der Weg das Ziel ist und daher Zeit keine Rolle spielt. gegen Abend kamen wir dann auch auf unserer Zwischenstation Pak Beng mitten im laotischen Niemandsland aber wunderschoen in die berge am mekong eingebettet an, Zimmersuche, duschen und ab was zu Essen suchen. hatten dann wieder alle einen schoenen Abend im Restaurant, ab 10 Uhr war der Strom weg, was aber Dank taschenlampen und Kerzen kein Problem darstellte, sonder die sache eher noch gemuetlicher gestaltete.
Where have you been lately?
Share your travels with friends & family

- Free Travel Blog
- Stunning maps
- Share experiences
- Automatic emails
- Unlimited photos
- Unlimited entries



Would you like to comment or ask a question?