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Paihia

From Neuseeland in Paihia, New Zealand on Oct 09 '06

Johanna & Martin has visited no places in Paihia
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10.10.2006

Autor Johanna

Nachdem wir einen Kombi fuer 10 Euro am Tag bekommen haben. Sind wir gestern gleich mal von Aukland Richtung Bay of Island gefahren.

So, das Autofahren war schon eine ganz schoene Umstellung, Martin hat uns beide einen blauen Punkt auf die linke Hand gemahlt, damit nichts passiert. Uns ist es aber oefters beim Abbiegen passiert, dass wir wieder automatisch auf die rechte Seite rueber sind, wir konnten uns aber gegenseitig kontrollieren, so gings. Jetzt ist es auch echt kein Problem mehr zu fahren.

Als erstes sind wir dann zu den Hundertwasser Toiletten zu so einem kleinen Oertchen gefahren. Da gabs nicht viel zu sehen, ausser das Hundertwasser oeffentliche Toiletten gemacht hat. Wir haben dort aber das Auto schlaffertig gemacht. Martin hat aus Kartons Sichtfenster gemacht und ich sollte die Lauftmatratze aufpumpen. Da die Tanke leider keine Luftpumpe hatte bin ich dann zu so ner Art Autowerkstatt hin. Dort waren ca. 5 Typen und einer meinte auf Deutsche Die Leute kommen ja wegen jedem Scheiss. Der andere meinte dann, dass er aufpassen soll, da ich ihn evtl. verstehen koennte. Ha das war denen vielleicht peinlich. Waren aber Bayern und dann hat man mal wieder gemerkt, wie klein diese Welt doch ist.

Danach sind wir nach Paihia einem wunderschoenen kleinen Kuestenstaedtschen und haben unser Auto an das Meer gestellt. Das mit dem schlafen hat allerdings gar nicht gut geklappt. In der Nacht ist es so unglaublich kalt geworden und wir haben nur noch gefroren und die Luftmatratze war irgendwie falsch gelegen, so dass ich dauernd eingesunken bin. War echt nicht gut diese Nacht.

Am naechsten Tag bin ich dann auf eine Delfin Tour mit dem Boot gefahren und Martin wollte lieber arbeiten. Mann, der hat vielleich was verpasst.

Erstmals, das war so unglaublich kalt auf dem Boot und ich hatte keine Jacke (habe ja keine) und nur Schlappen an. Brrrr....

Nach ca. 15 min kamen die ersten Delfine, mann hab ich mich gefreut, waren aber leider viel zu weit weg. Dann aber 15 min spaeter kamen ca. 20 und sind sooo nah am Boot vorbei, dass man sie echt anfassen haette koennen. Das war wirklich der absolute Wahnsinn.

Danch sind wir noch auf eine kleine Schafinsel, wo man wunderbar entweder wandern oder hinter Schafen herlaufen konnte. Das Wasser ist wirklich blau wie in der Karibik und die Aussicht auf dem Berg war auch sehr toll.

Das Boot hat uns dann noch zu diesem beruehmten Fels hingebracht, der ist extrem beruehmt, weil dort ein riessiges Loch ist. Sonst haben wir uns noch die andern Inseln angeschaut und am Ende war dann Action angesagt.

Die fragen uns ob wir ..... machen wollen und ich wusste gar nicht was die meinen, die Oesterreicherin mit der ich mich vorher schon gut verstanden habe meinte, klaro wir machen das. Wir allein, sonst ist keiner mit, ist auch irgendwie verstaendlich, weil niemand bei der Kaelte ins Wasser gehen will.

Na jedenfalls mussten wir in so ein Netz springen und uns festhalten und dann hat das Boot losgelegt und wir sind mit dem Netz wie mit Wasserski ueber Wasser gepest. War echt superlustig aber auch kalt.....

Morgen fahren wir weiter in die andere Richtung nach Wellington, vorher schauen wir uns aber schon noch ein paar Sachen an.

Der Begriff Bay of Islands (dt: Bucht der Inseln) bezeichnet einen Küstenabschnitt im Norden der neuseeländischenNordinsel. Die Bucht befindet sich in der subtropischen RegionNorthland, genauer gesagt im Far-North-Distrikt etwa 60 Kilometer nördlich der Stadt Whangarei. Die Gegend bildet eines der beliebtesten Urlaubsziele des Landes. Dabei kann die Bay of Islands mit unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten überzeugen: Sie eignet sich sehr gut zum Fischen, Segeln und weist auch zahlreiche Strände auf.

Die Lage der "Bay of Islands" auf der neuseeländischen Nordinsel Die Ortschaft Russell liegt in der Bay of Islands

Die Bucht selbst wird von einem etwa 16 Kilometer langen Meeresarm gebildet, der von Nordosten in die North Auckland Peninsula reicht. Innerhalb dieses Naturhafens bestehen wiederum zahlreiche weitere Buchten, wie zum Beispiel der Waikare Inlet im Süden sowie der Kerikeri Inlet und der Te Puna Inlet im Nordwesten, sowie einige Halbinseln, wie zum Beispiel die Purerua Peninsula oder die Cape Brett Peninsula, die 10 Kilometer weit in den Pazifischen Ozean reicht. Des Weiteren befinden sich zahllose kleine Inseln in der Bay of Islands. Die beiden bekanntesten sind Urupukapuka Island im Osten und Moturoa Island im Norden.

Der erste Europäer, der die Bay of Islands besuchte, war James Cook im Jahre 1769, der dem Gebiet seinen heutigen Namen verlieh. In dieser Gegend ließen sich die ersten europäischen Siedler nieder. Während Walfänger erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts in den Siedlungen der Bucht leben, zogen bereits 1814 die ersten Missionare in das Gebiet. Im Jahr 1815 wurde in der Oihi Bay mit Thomas King das erste neuseeländische Kind europäischer Herkunft geboren. Es wird aber vermutet, dass im Dusky Sound im heutigen Southland bereits früher ein europäisch-stämmiges Mädchen geboren wurde.

Wegen seiner frühen europäischen Besiedlung existieren in der Bay of Islands mehrere historisch bedeutende Ortschaften, die wichtigsten sind Kerikeri, Paihia sowie das früher als Kororareka bekannte Russell. In Kerikeri steht sowohl das älteste noch bestehende Haus des Landes sowie das älteste Steingebäude des Landes.


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