Apollo Bay
From Australien in Apollo Bay, Australia on Nov 20 '06
21.11.2006
Autor Johanna
Ich habe die letzten Tage in Melbourne nur daheim bei Franzi mich ausgeruht und gar nichts gemacht. Ich musste mich einfach ein bisschen erholen.
Martin war am Samstag mit Franzi, Paul, deren Schwester und Mann im Botanischen Garten beim Volleyballspielen und am Sonntag den ganzen Tag am Strand.
Am Montag sind wir dann beide ein wenig in der Stadt gewesen und haben mal wieder ganz schoen viel Zeit im Boarders verbracht beim lesen.
Wir wollten dann am Abend noch unbedingt in China Town chinesisches Essen haben, ging aber nicht, weil die uns nicht zusammen von einem Teller essen lassen wollten?????
Es gab dann mal wieder (wie fast jeden Tag*g) lecker und billig Subway.
Am Dienstag haben wir dann unser kleines Mietautochen abgeholt und haben uns auf den Weg zur Great Oacen Road gemacht.
Diese ist zwar leider nicht so toll wie die Road Nr. 1 in den Staaten oder wie eine von Neuseelands Strassen. War aber immernoch ein Ereigniss.
Das tollste an diesem Tag waren die ganzen Kangarous auf einem Golfplatz. Das sind so ungefaehr ca. 40 die dort den ganzen Tag grasen waehrend die Leute ruhig neben denen Golf spielen.
Wir haben uns auch noch Bell Beach angesehen, wo immer die WM im surfen stattfindet. Dort waren allerdings nicht soviele surfer im Wasser wie in Santa Cruiz.
Am Abend sind wir dann in Apollo Bay untergekommen in einem ganz schrecklich netten Hostel. Der Besitzer hat soviel Lebensmittel eingekauft, wo wir uns alle bedienen konnten. Das war echt schrecklich nett.
Apollo Bay ist ein gemuetlicher Ferienort, in dem es nur in den Sommerferien etwas betrietsamer zugeht. Der Ort liegt in einer weiten, geschuetzten Bucht mit einem schoenen Sandstrand-ideal zum Schwimmen und Windsurfen. Im Fischerhafen auf der Suedseite liegt eine kleine Fischereiflotte vor Anker. Vor allem im Sommer sind Ausfluege durch die Waelder und zu den kuehlen Wasserfaellen der Umgebung ideal. Dort besteht naemlich keine Buschbrandgefahr. Die Winter sind in der Regel kuehl und sehr feucht, und die wolkenverhangenen Taeler und von Nebelschwaden umwallenden Farnbaeume und Eukalypten muten an wie ein verwunschenes, manchmal aber auch unheimliches Zauberland.
Die Great Ocean Road ist eine rund 250 km lange Straße, die sich entlang der australischen Südküste zwischen Geelong und Warrnambool im Bundesstaat Victoria zieht. Sie wurde zwischen den beiden Weltkriegen als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme von heimgekehrten Soldaten gebaut.
Zuerst führt sie vorbei an den Ferienorten Torquay, Anglesea und Lorne mit ihren Sandstränden, bietet dabei herausragende Blicke bei einer kurvenreichen Fahrt auf die Bass Strait und den Südlichen Ozean, bevor sie die Küste verlässt und durch die kühlgemäßigten Regenwälder des Otway National Park ,mit vielen Koalas in den Eukalyptus-Bäumen, und des Melba Gully State Park führt. Dann folgt die für ihre zerklüftete Steilküste berühmte Strecke durch den Port-Campbell-Nationalpark mit den Twelve Apostles und den Bay of Islands Coastal Park. Trotz ihres Namens bestand die Formation der "Zwölf Apostel" nur aus neun Felsen. Am 3. Juli 2005 in der Früh kollabierte einer der Apostel vor den Augen erstaunter Touristen. Nachdem Einsturz dieses markanten Teils der Gesamtkomposition verbleiben nur noch acht der Kalksteinstrukturen. Überaus sehenswert ist aber auch die Felsformation Loch Ard Gorge und die sog. London-Bridge. Der innere Bogen - die Brückenverbindung zum Festland - stürzte am 15. Januar 1990 unerwartet ein. Zwei Touristen, welche sich zu dieser Zeit auf dem äußeren Felsen befanden und dort festsaßen, konnten unversehrt mit einem Helikopter gerettet werden. Die Formation wurde nach dem Ereignis in London Arch umbenannt.Beendet wird die abwechslungsreiche Fahrt in dem Surferstädtchen Warrnambool.
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