Wenn einer eine Reise tut......
From Seelensuche in Südostasien (Januar+Februar 2008) in Chiang Khong, Thailand on Jan 06 '08
Wie so manches mal im Leben, funktioniert es gerade dann am wenigsten, wenn man denkt alles ist klar und die Planung steht.
Also gings am 7.1. mit ca. 1-2 stuendiger Verspaetung mit dem Minivan (12 Leute) von Chiang Mai ab in Richtung Chiang Khong (thailandisch/laotische Grenze). Mein Hostelchief hatte mir irgendwie was von einer Fahrtzeit von 4 Stunden erzaehlt, so dass ich also noch schnell nen Anruf in Laos in einem Hostel auf der anderen Mekongseite gemacht hab und mir ein Zimmer organisiert hatte. Unterwegs wurde dann aber schon klar,dass die 4 Stunden eher 6 bis 7 Stunden Fahrtzeit bedeuten und daher auch die Sache mit dem Boardercrossing wohl ausfallen wird, weil auch thailaendische und laotische Beamte nur bis 17.00 Uhr arbeiten - danach is Schicht im Schacht. Aber wie ich mittlerweile weiss, macht man sich hier nicht wirklich grosse Gedanken darueber, was als naechstes kommt und wo man als naechstes ist. Also mit Sylvia (aus Dresden)und ihrem Freund John (Darwin, Australia) ueber Gott und die Welt, die Liebe und ihre Irrungen und das Leben im allgemeinen philosophiert und die Fahrt soweit es ging genossen. In Chiang Khong, welches aus einer Menge Gasthaeusern besteht, ansonsten aber eher ein schmuckloses Grenzdorf ist, angekommen, hab ich also im Hostel, wo die anderen alle unterkamen(die hatten den Trip Chiang Mai Luang Prabang schon in Gaenze in Chiang Mai gebucht) nach nem bett gefragtund auch eins bekommen. War allerdings ein Zimmer, dass ich mir teilen musste - mit nem ca. 25 cm langen Gekko oder was auch immer das war was beim reinkommen ins Zimmer in einer Ecke verschwand. Erst mal unter die Dusche und dann zurueck zu den anderen - und da traf ich dann auch auf Jyoti, die ich in Chiang Mai auf dem Tagestrip kennengelernt hatte und die zufaelligerweise auch in diesem Hostel abgestiegen war . Kurz geschnattert (wie eine hier nicht weiter genannte Person jetzt vielleicht sagen wuerde) und dann von Jyoti in die dort schon anwesende Runde eingefuehrt. Da waren schon Ely, Josie, Tomo und Roni aus Australien, Sanna, Maria, Linn und Jonathan aus Schweden und Nathan aus Canada. Nach einem an einer Garkueche organisierten Essen hab ich mich dann auch wieder zu Ihnen gesellt und wir haben den Abend mit Kartenspiel und Gitarrenmusik von Nathan und Blick auf den relativ dunklen Mekong - nicht zu vergessen die ein bis 2 Bierchen (man trinkt hier z.B. Tigerbeer mit 640 ml und 5% - also jeweils nen halben Eimer) ausklingen lassen.
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