Regenwald und Mayastaette
From Der Sueden Mexikos in Palenque, Mexico on Apr 28 '06
29.04.2006
Autor: Johanna
Nachdem wir uns gestern Abend noch San Cristobal de las Casas umgesehen haben sind wir heute morgen um 7 Uhr nach Palenque gefahren.
Gestern in San Cristobal haben wir eine typische Turibesichtigung gemacht. Angefangen am Plaza 31 de Marzo, das ist der Hauptplatz wo auf einem grossen Indianermarkt die Einheimischen ihre Textilien verkaufen. Genau gegenueber ist die Catedral Nuestra Senora de la Asuncion. Eine wirklich sehr schoene Kathedrale, deren Vorgaengerin eine kleine Adobekirche war und im Jahre 1538 zur Kathedrale erhoben wurde.
Danach ging es wieder auf zu Martins Lieblingsbeschaeftigung dem Mercado. Einem typischen mexicanischem Markt oder besser Marthalle wo es wirklich alle moeglichen Sachen frisch zu kaufen gibt.Wir haben uns auch eine grosse leckere Wassermelone gegoennt.
Und wieder in die Jugendherberge zurueck ein bisschen schlafen wir waren sowas von kaputt von der Busfahrt und das schoene war, dass es in San Cristobal so schoen kuehl war.
Etwas spaeter sind wir noch durch die Stadt spaziert und haben uns eine Dominopizza gegoennt. Wir mussten ja frueh schlafen gehen weil es so frueh schon wieder weiter ging.
Die Busfahrt nach Palenque war der totale Witz. Normalerweise dauert sie 5 std aber anscheinend war eine Strasse gesperrt und wir sind 9 Std gefahren. Unterwegs staendig Militaerkontrollen an der Strasse. So sind wir erst um 3 in Palenque angekommen und der Tempel schliesst schon um 5 da hiess es mal beeilen.
Im Gegensatz zu San Cristobal ist hier eine Hitze herje ich schaetze mal so 38 Grad. Palenque ist von dichtem Regenwald umgeben und die Mayastaette ist angeblich der Hoehepunkt jeder Mexicoreise.
Die Urspruenge einer Ansiedlung hier, reichen bis in die Zeit um 300 v. Chr. zurueck. Der Ort entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer immer groesseren und bedeutenderen Kultstaette der Maya. Ueber einen Radius von 8km erstreckten sich die Viertel des Stadtstaates in seiner Bluetezeit, mit Wohnhaeusern, Marktplaetzen, Bruecken und Zisternen an der Peripherie. Seine kulturelle Bluete erlebten Palenque vom 7. bis 9. Jh. und wurde vermutlich im 9. Jh. von seinen Bewohnern verlassen. Bei der Ankunft der Spanier, die die Region 1525 erreichten und von der Staette keine Kenntnis erhielten, hatte der Urwald bereits von den Gebaueden Besitz ergriffen. 1785 bekam die spanische Verwaltung Hinweise auf die Existenz der Anlage. Von dort an begannen die Ausgrabungen.
Wir waren allerdings ein bisschen enttaescht, weil wir schon die hohen Tempel von Teoteihoucan gewohnt waren und in Palenque ist der hoechste "nur" 21m hoch. Sonst ist die Mayastaette wunderschoen.
Ueberall heraum ist der Regenwald und man kann auch in die Tempel hineingehen und die Graeber besichtigen. Im Gegensatz zu Teotehoucan wohnten in Palenque die Menschen und die Prister wurden auch hier begragen in grossen Steinsaergen. Lang haben wir es leider nicht dort ausgehalten, weil es durch diese feuchte Hitze ziemlich unangenehm war und unsere Klamotten waren auch Pitsch-patsch nass.
Heute abend so um 21 Uhr gehts weiter nach Merida.
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