Meer und surfen
From Nicaragua in San Juan del Sur, Nicaragua on Jul 30 '06
31.07.2006
Autor: Johanna
San Juan del Sur ist ein Ort im Südwesten Nicaraguas, im Bezirk Rivas. Im gesamten Verwaltungsgebiet leben 17.104 Menschen, davon im Stadtgebiet 7.790 und im ländlichen Siedlungsgebiet 9.314 (2005). Die Stadt Gießen unterhält eine Städtepartnerschaft mit San Juan del Sur.
Das ruhige Fischerdörfchen ist in einer hufeisenförmigen Bucht gelegen und zieht einheimische sowie ausländische Touristen an, von den zweiteren vor allem Surfer, die von da aus ein paar Kilometer nördlich nach Majagual fahren, um in der dortigen Bucht die Brecher des Pazifiks auszunutzen. Viele betuchtere Nicaraguanische Familien haben hier ihren Zweitwohnsitz
An der Strandpromenade liegen sehr viele Restaurants, die auf Meeresfrüchte spezialisiert sind. Es gibt eine kleine Markthalle und zahlreiche Unterkünfte, Busse fahren von/nach Rivas und nach Majagual
Im Jahre 1523 kam hier der Spanier Andrés Niño in der Bucht San Juan del Surs an, auf der Suche nach einem Zugang des Nicaraguasees zum Pazifik. Dessen Hafen hatte eine wichtige Bedeutung in der Mitte des 19. Jahrhunderts, während des Goldrausches in den USA. Bis zur Fertigstellung der ersten transkontinentalen Eisenbahn im Jahre 1869 reisten tausende Nordamerikaner nach Kalifornien, die mit der Fähre den mittelamerikanischen Isthmus überquerten und in San Juan del Sur die Fähre in Richtung San Francisco bestiegen. Auch Mark Twain durchquerte im Jahre 1866 diesen Ort.
An diesem Ort waren wir nach der ersten Nacht in Rivas ca. 2 Tage. Es hat immer geheissen, dass es hier so schoen und billig ist, ist aber eher teuer und sehr touristisch.
Am ersten Abend haben wir aber ein sehr nettes Restaurant von einer Englaenderin gefunden, die italienisch gekocht hat.
Am naechsten Tag waren wir noch beim surfen. Der Typ mit dem wir gefahren sind, hat uns eigentlich eingeladen mit ihm mitzukommen, hat uns dann aber am Strand doch 15 Dollar fuers Fahren abgeknoepft. Die Leute hier wollen immer nur andere Leute ausnehmen. Von wegen nette Locals.
Der Strand an dem wir surfen waren, ist wirklich sehr nett gewesen, die Wellen waren zwar manchmal ein bisschen zu hoch und Martin hat sich einen ueblen Sonnenbrand geholt, sonst war der Tag aber echt super. Wir haben dann auch noch zwei Ossis mit einem VW Bus getroffen. Die haben den Bus fuer 1500 Euro nach USA verschifft und sind den ganzen Weg runtergefahren.
Morgen wollen wir auf eine Insel im See von Nicaragua fahren.
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