Christchurch unser letzter Stop in Neuseeland
From Neuseeland in Christchurch, New Zealand on Nov 01 '06
02.11.2006
Autor Johanna
Es hat uns in Dunedin zwar unendlich gut gefallen, wir mussten allerdings auch wieder weiter.......
Wir sind dann mit einer Uebernachtung am Lake Tekapo nach Christchurch gefahren.
Auf dem Weg zum Lake Tekapo haben wir noch an einer kleinen Kangaroufarm angehalten.
Diese Farm hat eine etwas aeltere Dame geleitet und uns erstmals ein ganz suesses Possum gezeigt. Danach durften wir allein zu den Kangarous rein und sie fuettern und streicheln. Die waren wirklich unendlich suess, vor allem wenn sie noch ihre Babys im Bauch hatten und die immer so ganz scheu rausgeschaut haben. Danach ging es auf direktem Weg zum Lake Tekapo.
Dort gab es fuer uns leider nichts zu sehen, da das Wetter nicht super und wir schon ziemlich muede vom reisen waren.
Am naechsten Tag sind wir mit ein paar kleinen Pausen nach Christchurch durchgefahren. Dort haben wir uns ein Hostel gesucht und sind dann den Rest des Tages in der Buecherei beim lesen gewesen.
Christchurch [ˈkɹaɪsttʃɜːtʃ] ist eine an der Ostküste (Region Canterbury) der SüdinselNeuseelands gelegene Stadt mit 343.800 Einwohnern (Stand 1. Januar 2004). Christchurch gilt als die „englischste“ Stadt Neuseelands, was sich heute noch in der Architektur nachvollziehen lässt. Der Maoriname der Stadt ist Otautahi, benannt nach einem Maorihäuptling, der am Avon River siedelte.
Christchurch ist über einen internationalen Flughafen sowohl aus dem asiatischen Raum, als auch von Australien und Amerika aus zu erreichen.
Christchurch ist die größte Stadt in Canterbury, Neuseeland. Sie liegt am südlichen Ende der Pegasus Bay, in der Mitte der Ostküste auf der Südinsel, zwischen Banks Peninsula, die bis zum 6. März2006 einen eigenen Distrikt verkörperte und durch eine Volksabstimmung in den Stadt-Distrikt von Christchurch eingegliedert wurde und den Canterbury Plains. Die Stadt reicht im Osten bis am Pazifischen Ozean sowie an die Flussmündungen vom Avon und vom Heathcote River, im Süden und Südosten bis zu den Vulkanausläufern der Port Hills und im Norden bis an den Waimakariri River. Das Umland erstreckt sich noch weiter ins Landesinnere. Zu diesem Gebiet gehören außerdem die Städte Kaiapoi, Prebbleton, Lyttelton und Diamond Harbour. In Folge dieser Eingliederung wurde Christchurch nach Dunedin und vor Upper Hutt zum zweitgrößten Stadt-Distrikt in Neuseeland. Das City-Council grenzt im Norden an den Waimakariri-Distrikt, im Westen an den Selwyn-Distrikt und im Osten an den Pazifischen Ozean.
Temperaturen: Das durchschnittliche Minimum ist im Januar 12°C und das durchschnittliche Maximum liegt bei 21°C, im Juli von 1°C bis 10°C. Im Sommer bleiben die Temperaturen bei moderaten Werten, dank einer Meeresbrise aus Nordost. Bemerkenswert ist auch der Nor'wester, ein heißer Föhn, dessen Auftreten einen negativen psychologischen Effekt auf die Menschen hat. Häusliche Gewalt und Suizide nehmen bei dieser Wetterlage zu. In kalten Winternächten kommt es häufig zu einer Inversionswetterlage. Dies führt zu Problemen mit Smog, verursacht durch Autoabgase und Schornsteinrauch. Auch wenn dieser Smog lang noch nicht so schlimm ist, wie beispielsweise in Los Angeles, Kalifornien, liegen die Werte oft über den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation, weshalb die Regierung strenge Normen hinsichtlich der privaten Heizungen durchsetzt. Schneefall im Winter ist durchaus nicht unüblich, aber selten.
Am 6. März 2004 hatte die Großgemeinde, laut Christchurch City Council eine Einwohnerzahl von 344.100, womit die Stadt die zweitgrößte Neuseelands und die größte auf der Südinsel ist. Das Umland ist hingegen das drittgrößte im Land, hinter Auckland und Wellington.
Die regionale Wirtschaft basierte früher auf landwirtschaftlicher Produktion in den Canterbury Plains. Hauptsächlich Schaf- und Milchwirtschaft wurde im Umland betrieben. Mit der frühen Gründung der University of Canterbury und die enge Zusammenarbeit von akademischen Institutionen mit regionalen Firmen, förderte die technologische Industrie. Die Region beherbergt heute eine Vielzahl von New Economy-Firmen.
Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Die Nähe zu den Ski-Gebieten und anderen Attraktionen in den Südlichen Alpen sowie zahlreichen Hotels und einem internationalen Flughafen macht Christchurch attraktiv für einem Durchgangsaufenthalt vieler Touristen.
Anhand von archäologischen Funden in einer Höhle an den Redcliffs vermutet man eine erste Besiedlung durch Stämme von Moa-Jägern in der Gegend um Christchurch. Mündliche Überlieferungen unter den Maori erzählen von Menschen die dort schon um 1000 n. Chr. lebten. Diesen ersten Bewohnern folgten die Waitaha, von denen man annimmt, dass sie im 16. Jahrhundert von der Ostküste der Nordinsel hierher übersiedelten. Weitere Stämme, wie die Ngati Mamoe und Ngai Tahu folgten bis etwa 1830.
Auch wenn schon vor 1830 europäische Siedler in der Gegend wohnten, so kam der erste Schwung Europäer am 16. Dezember 1850 an, als die First Four Ships, gechartet von der Canterbury Association, in Lyttelton Harbour einliefen. Diese vier Schiffe hießen Randolph, Charlotte Jane, Sir George Seymour and Cressy.
Kapitän Thomas, der Landvermesser der Canterbury Association, vermaß die gesamte Gegend. Im Dezember 1849 gab er den Bau einer Straße von Port Cooper, das spätere Lyttelton, über Sumner nach Christchurch in Auftrag. Dieses Vorhaben drohte beinahe zu scheitern, da eine steile Passage über den Hügel zwischen dem Hafen und dem Heathcote-Tal angelegt werden musste, um zu der vorgesehenen Siedlung zu gelangen. Dieser Pfad wurde als Bridle Path (Zaum-Pfad) bekannt, da er so steil war, dass die Pferde am Zaum geführt werden mussten. In den frühen 1960er Jahren wurde an dieser Stelle ein Straßentunnel angelegt. Heute verläuft dort der Highway 73.
Waren, die zu schwer oder zu sperrig für die Packpferde waren, wurden mit kleinen Segelbooten die acht Meilen an der Küste entlang und die Flußmündung landeinwärts nach Ferrymead verschifft. Neuseelands erste öffentliche Eisenbahnstrecke fuhr ab 1863 von Ferrymead nach Christchurch. Noch heute erinnert der Ferrymead Heritage Park an die Verkehrswege dieser Zeit. Wegen den Gefahren auf dem Bridle Path sowie auf dem Seeweg wurde zwischen Lyttelton und Christchurch ein Eisenbahntunnel angelegt, der 1876 eröffnet wurde.
Die Stadtrechte bekam Christchurch am 31. Juli1856, weshalb sie die älteste Stadt Neuseelands ist. Viele der gotischen Gebäude des Architekten Benjamin Mountfort sind aus dieser Zeit.
1974 war Christchurch Gastgeber der Commonwealth Games.
Christchurch spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Antarktis-Expeditionen. Sowohl Robert Falcon Scott als auch Ernest Shackleton benutzten den Hafen von Lyttelton als Ausgangspunkt ihrer Reisen. Eine Statue von Scott (angefertigt von seiner Witwe) in der Innenstadt erinnert daran.
Der internationale Flughafen von Christchurch dient heute noch für italienische und amerikanische (Operation Deepfreeze) Antarktik-Programme als Ausgangspunkt. Das International Antarctic Centre bietet sich als Basislager aber auch als Museum und Besucherzentrum an.
Die Christchurch Cathedral ist Mittelpunkt der Stadt. Die Turmspitze aus Metall verdankt die Kathedrale den vielen Erdbeben, welche die frühere Steinkonstruktion ständig zum Einsturz brachten.
An der Treppe des Hauptportals kann man ein Unikat Neuseelands erleben: "The Wizard" taucht zu Mittag mit seiner Stehleiter auf und polemisiert über Gott und die Welt. Er verflucht gleichermaßen die Emanzen wie die Machos, Amerikaner und Kinder. Eben jeden, der ihm gerade auf die Nerven geht. Mit zunehmenden Alter werden allerdings auch seine spektakulären Auftritte immer seltener.
Am Cathedral Square gelegen findet man das ehemalige Main Post Office, in dem nun ein großes Tourismusbüro zu finden ist. Rund um die Kathedrale (Christchurch Cathedral) liegt die Innenstadt von Christchurch. Hier finden sich die wichtigsten Geschäfte und ein großes gastronomisches Angebot.
Im alten Universitätsviertel befindet sich jetzt das so genannte „Arts Centre“, mit vielfältigen kulturellen Angeboten vom Kino bis zum Kunsthandwerk-Markt.
Ebenfalls in fußläufiger Entfernung befindet sich der botanische Garten. Von dort aus kann man auf dem Avon mit einem Kahn eine Bootstour durch den Park machen.
Eine Touristenattraktion ist zweifelsohne die restaurierte Straßenbahn, mit der man die Innenstadt im Sitzen erkunden kann.
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