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San Francisco

From USA in San Francisco, United States on Sep 17 '06

Johanna & Martin has visited no places in San Francisco
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18.09.2006 Autor Johanna Gestern sind wir eigentlich nur den ganzen Tag mit dem Auto gefahren und abends dann in einem Hotel in der Naehe von Oakland untergekommen. Es ist ja doch ein ziemliches Stueck nach San Francisco. Dort angekommen musste ich mich erstmal an die Strassen ( steil bergauf und steil bergab und niemals links abbiegen) gewoehnen. Auch, dass man hier nirgends parken darf war ein bisschen ungewohnt. Wir haben dann aber einen Parkplatz ganz oben auf dem Berg gefunden wo man 2 stunden stehenbleiben durfte. Das heisst wir oder der Martin sind dann alle 2 Stunden allen Berg wieder rauf gegangen um das Autochen umzustellen. Was haben wir alles gesehen. Eigentlich nur China Town und die Innenstadt, Ausfluege haben wir nicht wirklich unternommen, weil wir alles ein bisschen ruhiger nach LA angehen wollten. Also sind wir nur durch die Stadt gewandert, haben uns alles angeschaut und abends sind wir noch mit ein paar Freunden vom Martin was trinken gegangen. In einem Biergarten, der furchtbar kalt war. Morgen wollen wir noch ein bisschen shoppen gehen ( H&M juhee) und dann ueber die Kuestenstrasse nach Santa Cruz fahren. Zum Schluss noch ein paar Daten zu San Francisco damit ich wenigesten ein bisschen ueber die Stadt weiss und weitergeben kann. San Francisco [ˌsænfɹənˈsɪskoʊ] (deutsch San Franzisko) ist eine Stadt und eine Metropolregion im US-BundesstaatKalifornien an der Westküste in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit 744.230 Einwohnern ist es die viertgrößte Stadt Kaliforniens. Sie gilt als die "europäischste" aller Städte in Nordamerika und neben Städten wie etwa Sydney, Zürich oder New York als Weltstadt im globalen Vergleich.

Geografische Lage [Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der nördlichen Spitze der San-Francisco-Halbinsel, welche die Bucht von San Francisco südwestlich abschließt, und wird im Westen vom Pazifik, im Norden vom Golden Gateund im Osten von der Bucht begrenzt. Im Süden liegen die 300 m hohen Twin-Peaks, die von den spanischen Missionaren auf Grund ihres Aussehens „Los Pechos de la Chola“, zu deutsch „Die Brüste des Indianermädchens“, genannt wurden. San Francisco ist auch berühmt für seine Hügel, die ab 30 Metern Höhe "Hill" genannt werden; es befinden sich davon 42 im gesamten Stadtgebiet. Um die mitunter sehr steilen Straßen überwinden zu können, entwickelte Andrew Smith Halli die um 1870 die Cable Cars. Die "Belle of the Bay", wie die Stadt auch liebevoll genannt wird, ist eine der bedeutendsten Hafenstädte an der Westküste Nordamerikas. Diese Bedeutung erlangte die Stadt durch den vom Meer geschützten Naturhafen. In der Bucht von San Francisco liegen die bekannte, heute nur noch als Museum dienende Gefängnisinsel Alcatraz, die Angel Island, Treasure Island, Yerba Buena Island und weitere kleine Inseln, sowie die Farallon-Inseln im Pazifik.

Geologie [Bearbeiten]

Die Nähe der Stadt zur San-Andreas-Verwerfung ergibt ein erhöhtes Risiko für Erdbeben. Am 18. April1906 fand das bislang schwerste Erdbeben statt. Es tobte von San Juan Bautista bis Eureka und hatte eine Stärke von 7,8 auf der Richterskala. Infolge von Bränden und Sprengungen wurden damals 3/4 von San Francisco zerstört.

Panoramafoto von San Francisco nach dem Erdbeben 1906

Das Loma-Prieta-Erdbeben von 1989 war bis heute das letzte große Beben in der Region. Es hatte erhebliche Auswirkungen auf Teile der Stadt. Viele Straßen und Freeways wurden beschädigt. Der Embarcadero Freeway, an der nördlichen Seite der Stadt, ist dem Beben vollständig zum Opfer gefallen und wurde abgerissen. Teile der oberen Fahrbahn der zweistöckigen Oakland-Bay-Bridge fielen auf die darunterliegende Ebene. Außerdem wurde ein Major League Baseball-Spiel der World Series zwischen den San Francisco Giants und den Oakland Athletics unterbrochen. Experten befürchten für die Zukunft ein noch stärkeres Erdbeben als das von 1906.

Stadtgliederung [Bearbeiten]

Siehe dazu auch die Administrative Gliederung von San Francisco. Wie in vielen amerikanischen Städten gibt es ein Japantown und ein Chinatown. Die Chinatown von San Francisco bildet zusammen mit den Chinesen im Sunset Distrikt eines der größten Chinesenviertel außerhalb der Volksrepublik China. Auch gibt es eine vietnamesische Gemeinde im Stadtteil Tenderloin, eine der Philipinos in Crocker Amazon, eine italienische Gemeinde in North Beach, ein French Quarter, sowie eine irische und russische Gemeinde im Richmond District. Der ursprünglich hispanische Mission District ist einer der ältesten Stadtteile. Er war einer der 21 Missionen, die von spanischen Missionaren gegründet wurden. Russian Hill bezieht seinen Namen von russischen Trappergräbern, welche man während des Goldrausches entdeckt hatte. Haight-Ashbury erlangte in den 1960er seine Berühmtheit als eine der prominentesten Ansammlungen von Hippies. Das Castro steht für die größte Konzentration von Homosexuellen in Amerika. Die größte afro-amerikanische Gemeinde befindet sich südöstlich von Bayview und Hunters Point. Richmond, an der Westseite der Stadt nördlich des Golden Gate Parks gelegen, ist im Wesentlichen von asiatischen Einwanderen geprägt. Südlich der Market Street, die als eine der wenigen Straßen quer verläuft, liegt der Stadtteil Soma (South of Market), bekannt für seine Galerien und Kunstaktivitäten.

Klima [Bearbeiten]

Die Lage an der Küste des Pazifiks beeinflusst das fast mediterrane Klima maßgeblich. Es ist das ganze Jahr hindurch außergewöhnlich mild mit kühlen, fast regenfreien Sommern und warmen Wintern. Die Tagestemperatur im Sommer reicht von 15 bis 25 Grad Celsius, wohingegen es im Winter niemals zu frieren scheint. Die meisten Niederschläge fallen zwischen November und März. San Francisco ist aber auch berüchtigt für die morgendlichen Nebelschwaden, die vom Meer her über die Hügel ziehen. Diese entstehen, wenn sich die warme, vom Inland kommende Luft mit der kalten Luft über dem Pazifik mischt; hinzu kommt, dass es in den USA keine West-Ost-Gebirge gibt. Die Sommertemperaturen sind signifikant niedriger als in anderen Teilen Kaliforniens, wobei es vorkommt, dass es am Golden Gate empfindlich kühl und im Stadtzentrum gleichzeitig hochsommerlich warm sein kann. Es ist jedenfalls ratsam, immer eine Jacke oder einen Pullover mitzunehmen. Der wärmste Monat ist oftmals der September.

ndianische Besiedlung und erste Europäer [Bearbeiten]

Historische Karte von San Francisco

Ursprünglich war die Bucht von San Francisco durch den Indianerstamm der Travianer Muwekma Ohlone besiedelt, die bis ins 19. Jahrhundert fast ausgerottet waren.

Im 16. Jahrhundert schickten die spanischen Eroberer zwei Expeditionen nach Norden um die westliche Küste Amerikas zu erkunden. Hernán Cortés hatte eine „Halbinsel zwischen Golf und Ozean“ entdeckt und nannte sie California. Die offizielle Entdeckung begann mit Juan Rodríguez Cabrillo 10 Jahre später. Obwohl selbst viele Entdecker, wie etwa Sir Francis Drake, schon im 16. Jahrhundert die Gegend erkundeten, wurde die meist im Nebel liegende Einfahrt zur Bucht erst 1775 entdeckt. Ab 1776 siedelten die ersten Europäer in der Gegend der heutigen Stadt. Spanische Militärs und Missionare gründeten die heutige Kirche Mission Dolores am 29. Juni an einer Lagune, welche sie Nuestra Senora de los Dolores nannten, so wie das Presidio am Golden Gate. Die Missionare benannten die Stadt in Anlehnung an den Heiligen Franz von Assisi mit San Francisco de Asís, das später zu Saint Francis führte. Einer nahe gelegene Siedlung wurde der Name Yerba Buena gegeben. Der aus Petra stammende MallorquinerJunipero Serra leitete damals die Missionsgründungen, und wird noch heute sehr verehrt.

Im Jahr 1792 gründete der britische Forscher George Vancouver eine kleine Niederlassung nahe Yerba Buena (die spätere Downtown von San Francisco). Es wurde eine Ausgangsbasis für europäische und russische Pelzhändler, Pioniere und Siedler.

19. Jahrhundert und Neuzeit [Bearbeiten]

Durch den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg kam die Stadt 1846 in den Besitz der USA. San Francisco erlebte seinen ersten großen Aufschwung durch den 1848 beginnenden Goldrausch in Kalifornien. Durch diesen Goldrausch erhielt das Golden Gate seinen Namen. Die Bevölkerung wuchs dabei von etwa 900 auf über 20.000 in einem einzigen Jahr an. Im Umfeld der Mission wurden bald mehr irische als spanische Grabsteine aufgestellt. Viele Schiffe wurden von ihren Besitzern aufgegeben und havarierten im Hafen. Um neuen Platz zu schaffen, beschloss man, sich die Schiffwracks zu Nutze zu machen und füllte den Hafen mit Erde und Schutt auf. Große Teile der heutigen Innenstadt sind auf diesen Landfills gebaut. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt auch zum wirtschaftlichen Zentrum von Kalifornien. Es wurden Banken - wie etwa die Wells Fargo Bank - und auch viele andere namhafte Unternehmen in San Francisco gegründet, z.B. Levi Strauss & Co. und Ghirardelli Chocolate Company.

Nach dem Erdbeben 1906 in San Francisco ( info ) Bilder der Zerstörung nach dem Erdbeben 1906, aufgenommen aus einem Wagen der in östlicher Richtung entlang der Market Street fährt. Probleme, das Video anzusehen? Wikipedia:Video .

Der spätere selbsternannte Kaiser der Vereinigten Staaten und Schutzherrn von MexikoJoshua Abraham Norton wanderte 1849 mit einem Startkapital von 40.000 $ aus Südafrika nach San Francisco ein. Seinen Reichtum, den er durch Grundstücksgeschäfte machte, verspielte er bis 1859 wieder. Durch Spekulationen gescheitert und bankrott wollte Norton die Dinge nun selbst in die Hand nehmen und ernannte sich kurzerhand am 17. September 1859 in Briefen an die ortsansässigen Zeitungen und Politiker selbst zum Kaiser von Amerika und Schutzherren von Mexico. Er „regierte“ 21 Jahre lang und erließ kaiserliche Edikte.

Am Morgen des 18. April1906 wurde die Stadt von einem Erdbeben und dem nachfolgenden Feuer verwüstet. Meist wird die Anzahl der Todesopfer auf 700 geschätzt, einige Quellen geben aber eine drei- bis viermal höhere Zahl an. Das Missionsgebäude überstand das Erdbeben ohne Schaden, so dass es heute das älteste Gebäude der Region ist. (Siehe San Francisco-Erdbeben von 1906)

In den 1930er Jahren wurden die Golden Gate Bridge nach Norden und die Oakland Bay Bridge nach Osten fertig gestellt. Damit war der Zugang zur Stadt stark vereinfacht worden, und somit konnte die Bevölkerung abermals einen enormen Zuwachs verzeichnen.

1939 fand auf der Treasure Island die „Golden Gate International Exposition“ (die Weltausstellung) statt. Sie wurde eigens für die Ausstellung neben der Yerba Buena Island aufgeschüttet. Nach der Ausstellung wurde sie von U.S.-Navy bis 1996 als Stützpunkt genutzt. Heute arbeitet man an einer Umnutzung für die Öffentlichkeit.

1945 fand die Nachkriegskonferenz statt, welche die Charta der Vereinten Nationen und die UN ins Leben rief. San Francisco gilt als Gründungsstätte der Vereinten Nationen.

In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der US-amerikanischen Bewegungen gegen das politische Establishment und der Gegenöffentlichkeit. Die Hippie-Bewegung feierte 1967 im Summer of Love ihren Höhepunkt in der Stadt. Bands wie Grateful Dead, Jefferson Airplane und Janis Joplin beeinflussten nachhaltig die Rockmusik weltweit. Maßgeblich wurde dies durch die Nähe des Berkeley-Campus der University of California. Autoren wie Timothy Leary, Phil K. Dick oder Robert Anton Wilson lebten in dieser Zeit dort. Scott McKenzies Aufnahme des, von John Phillips geschriebenen, Songs San Francisco (Be Sure To Wear Some Flowers In Your Hair) war eine Hymne auf die Stadt jener Zeit und ein Welthit.

Seit den 1970ern zogen zunehmend Homosexuelle in die Stadt, insbesondere in den Castro District. Die Stadt gilt bis heute als „die“ Stadt der Homosexuellen in den USA, und Queer Politics hat heute großen Einfluss auf die Stadtpolitik. Diese Zeit wird auch in den "Stadtgeschichten" von Armistead Maupin ausgiebig beschrieben.

Ende des 20. Jahrhunderts waren die Stadt und das nahegelegene Silicon Valley Zentrum des wirtschaftlichen Aufschwungs der Informationstechnik. Während des Dotcom-Booms in den 1990ern zogen immer mehr Softwarefirmen, Unternehmer und Marketingexperten nach San Francisco und beeinflussten die soziale Landschaft gravierend. Ehemals arme Arbeiterviertel wandelten sich zu "IN"-Gegenden und trieben die Immobilienpreise in die Höhe.

Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]

Chinatown in San Francisco

San Francisco besitzt nach der Schätzung von 2004 insgesamt 744.230 Einwohner. Mit 6958,45 Einwohnern pro Quadratkilometer ist sie eine der am dichtesten bevölkerten Städte der Vereinigten Staaten. Die Mitglieder der Bevölkerung sind nach eigenen Angaben zu 50 % weiß, 31 % asiatischen Ursprungs, 14 % sind lateinamerikanischen und 8 % afrikanischen Ursprungs. Im Gegensatz zur üblichen Verteilung in den meisten Gegenden der Welt leben in San Francisco mehr Männer als Frauen. Das Verhältnis beträgt 103,1: 100.

Politik [Bearbeiten]

Seit den 1960ern und dem Summer of Love hat sich die Stadt zum liberalen Zentrum der USA und zur Hochburg der Demokratischen Partei gewandelt. Diese eher links orientierte politische Einstellung zeigt sich auch in einer Verordnung vom Frühjahr 2006, in der das Tragen, Besitzen und Verkaufen von Feuerwaffen innerhalb des Stadtgebietes verboten wurde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Skyline von der Bucht aus gesehen Golden Gate mit Brücke, San Francisco im Hintergrund Das Museum of Modern Art, SFMOMA Cable Car Das Exploratorium Seelöwenkolonie am Fisherman's Wharf /Pier 39 Panoramablick San Francisco vom oberen Ende der Lombard Street

San Francisco gilt noch heute als Zentrum der US-amerikanischen Gegenkultur. Die von hier ausgehende Hippiebewegung stellte die ihrer Meinung nach sinnentleerten Wohlstandsideale der weißen Mittelschicht in Frage.

Architektur [Bearbeiten]

San Francisco ist bekannt für seine viktorianischen Häuser. Sie wurden während der Goldgräberzeit mitte des 19. Jahrhunderts gebaut. Leider sind über die Hälfte der Victorians dem Erdbeben und dem darauffolgenden Feuer von 1906 zum Opfer gefallen. Heutzutage besitzt San Francisco noch 15.000 Victorians. Damals kostete ein Haus gerade mal 3.000$, mittlerweile sind die Immobilienpreise etwa um das 100-fache angestiegen. Grundlegend sind die 4 viktorianischen Stile: Stick Style, Italianate Style einer der populärsten Stile in der damaligen Zeit, Gothic Revival Style und Queen Anne Style. Neben weiteren basieren die meisten Häuser dieser Zeit auf diesen 4 architektonischen Stilen.

Kirchen [Bearbeiten]

Neben der Mission Dolores Kirche (gegründet am 9. Oktober 1776) gibt es noch weitere sehenswerte Sakralbauten in der Stadt. Die Cathedral of Saint Mary of the Assumption an der Gough Street, Cathedral Hill, beeindruckt von innen und außen den Betrachter. Die 2.500 Plätze, welche sich um den Altar in einem Halbkreis anordnen, bieten den Gläubigen in der eher spartanisch ausgestatteten Kirche Platz für Messen. Die zentrale Kuppel, die sich über 15 Etagen in lüftigen Höhen erstreckt, wird durch Strebepfeiler gestützt. Die Wände können somit aus Glas bestehen und verleihen dem Gotteshaus eine luftige Anmutung. Die Kirche wurde 1971 eingeweiht und ersetzt die alte Saint Mary Kirche, die 1962 durch einen Brand zerstört wurde. Der Neubau kostete ca. sieben Millionen Dollar. 1987 zelebrierte hier Papst Johannes Paul II. eine Messe, als er zu Besuch im Erzbistum San Francisco weilte.

Die Grace Cathedral, eine Episkopal-Kirche, befindet sich auf Nob Hill. Sie wurde im Jahre des Goldrausches 1849 als kleine Kapelle gebaut. Die dritte Kirche, welche erstmals Grace "Cathedral" genannt wurde, ist beim großen Erdbeben von 1906 zerstört worden. Der Eisenbahnbaron und Bankier Crocker vermachte sein Grundstück nach der Katastrophe der benachbarten Gemeinde. Die Arbeiten für das heutige Gebäude begannen 1928. Lewis Hobart baute sie im französisch-gotischen Stil. Die 1964 vollendete Kathedrale ist die drittgrößte Episkopal-Kirche in den USA. Angeblich soll sie durch ihre Beton-Stahl-Konstruktion erdbebensicher gebaut sein.

Die Catholic Cathedral of Saint Mary of the Immaculate Conception an der California Street ist die älteste Kirche im romanischen Stil an der Westküste Nordamerikas.

Opern und Theater [Bearbeiten]

1923 wurde die San Francisco Opera von Gaetano Merola (1881-1953) gegründet. Die erste Premiere, es wurde La Bohème aufgeführt, fand am 26. September 1923 im City Civic Auditorium statt. Neun Jahre später zog das Ensemble in seinen neuen Hauptsitz um und eröffnete das eben errichtete War Memorial Opera House mit einer Aufführung von Tosca am 15. Oktober 1932. Es werden bis heute viele Inszenierungen erfolgreich aufgeführt.

Die legendäre Great American Music Hall an der O'Farrell Street wurde 1907 nach dem großen Beben errichtet. Bis zur großen Depression 1933 in den Vereinigten Staaten wurde sie erfolgreich geführt. Erst 1936 brachte Sally Rand neues Leben in die Halle. 1948 wurde das Haus in einen Jazzclub umgewandelt. In den 1950ern verfiel das Gebäude zunehmend und wurde 1972 von Fans in letzter Minute vor dem Abriss bewahrt. In den letzten drei Jahrzehnten war die Great American Music Hall mit Musik erfüllt, es traten viele Künstler auf, angefangen bei Duke Ellington, Sarah Vaughan und Count Basie bis Van Morrison, the Grateful Dead und Bobby McFerrin.

Das American Conservatory Theatre an der Geary Street ist das größte nicht kommerzielle Theater der Stadt. Das ACT wurde 1960 gegründet und bietet Werke von klassisch bis zeitgenössisch.

Das Bill Graham Civic Auditorium an der Ecke Grove und Larkin Street ging aus einem Ausstellungsgebäude der Panama-Pacific International Exposition von 1915 hervor. Das Auditorium fasst an die 7000 Besucher. Viele Konzerte und Veranstaltungen fanden hier im Verlaufe ihres Bestehens statt. Ähnlich wie am Walk of Fame in Los Angeles werden hier Bronzemedaillen von ausgezeichneten Künstlern in den Boden des Eingangsbereich eingelassen.

Bill Graham eröffnete 1965 einen Rock-Tanzpalast an der Ecke Fillmore und Geary Street. Dann 1968 zog der Tanzpalast in den ehemaligen Carousel Ballroom an der Market Street um und nannte sich von da an Fillmore West. Zur gleichen Zeit nahm das Fillmore East in der New Yorker Second Avenue ebenfalls seinen Betrieb auf.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Außer den berühmten Bauwerken und Museen gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten. Dass alte, nicht mehr gebrauchte Lagerhallen im Hafengebiet nicht verkommen oder abgerissen werden müssen, zeigt das Viertel Fisherman's Wharf mit seinen Cafes, Kneipen und Restaurants. Die Pier 39', ein Teil von Fisherman's Wharf, ist ein ganzjähriger Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften und Restaurants. Hier gibt es auch ein Aquarium. Die Seelöwenkolonie an der Pier 39 gilt als inoffizielles Wahrzeichen von San Francisco. Die Tiere haben sich auf Anlegestellen niedergelassen und nutzen diese als Ruheplätze. Für Touristen sind außerdem noch die Market Street mit ihren Geschäften und Kaufhäusern interessant. Sie lädt zum Bummeln und Shoppen ein. Eine Sehenswürdigkeit, die man in der ganzen Innenstadt präsentiert bekommt, sind die Cable Cars. Sie sind einer der Wiedererkennungszeichen dieser Stadt. Heute fahren nur noch drei Linien. Sie dienen hauptsächlich als Touristenattraktion, weniger als Verkehrsmittel. Für Interessierte wurde zusätzlich ein Cable Car Museum eingerichtet. Des Weiteren kann man eine der wenigen Kurvenrolltreppen im Kaufhaus von Nordstrom an der Market Street bewundern.

Bauwerke [Bearbeiten]

San Fransico ist nicht wie etwa New York City eine typische Wolkenkratzerstadt, kann aber dennoch mit weltberühmten Bauwerken aufwarten.

Golden Gate Bridge [Bearbeiten]

Weltberühmt ist etwa die von Joseph B. Strauss konstruierte Golden Gate Bridge über das Golden Gate, die Öffnung zur Bucht von San Francisco. Sie ist zwar nicht golden sondern rot vom Rostanstrich, aber nicht weniger bekannt als das Empire State Building in New York. Sie ist 2,8 km lang, die Pylonen 227 m hoch und stehen 1.280 m auseinander. Sie wurde am 27. Mai 1937 fertiggestellt.

Die kurvenreichste Straße der Welt [Bearbeiten]

Der blumengeschmückte, gewundene Teil der Lombard Street wird als kurvenreichste Straße der Welt bezeichnet. Bei einem Gefälle von 27% war es notwendig die Straße in Serpentinen zu führen. Mit den attraktiven Häusern und der Bepflanzung entwickelte sich dieser Straßenabschnitt zu einem Touristenmagneten.

Transamerica Pyramid [Bearbeiten]

Der Wolkenkratzer Transamerica Pyramid im Financial-District ist ein typisches Wahrzeichen der Stadt mit Verkaufs- und Büroräumen. Er wurde in den 1970er von William Pereira entworfen und gebaut. Die Pyramide mit ihren prägnanten "Flügeln" sticht in der Skyline besonders hervor.

Mission Dolores [Bearbeiten]

Die spanische Mission Dolores, das älteste Bauwerk in der Stadt, wurde am 9. Oktober 1776 vom Franziskaner Padre Junipero Serra gegründet. Sie hat als eines der wenigen Gebäude mehrere Erdbeben fast unbeschadet überstanden. Sie ist eine der 21 Missionen am Camino Real aus der Zeit der spanischen Eroberung.

Presidio [Bearbeiten]

Das Presidio wurde im Zuge der Eroberung Neuspaniens zusammen mit der Mission Dolores errichtet. Direkt am Golden Gate war es von 1776 bis 1994 der wichtigste Militärstützpunkt an der Westküste und enthält heute auf 6 km² eingebettet in eine Hügellandschaft Gewerbe- und Wohngebiete in spektakulärer Lage. Es ist außerdem auch Schauplatz von vielen Filmen und TV-Produktionen.

Painted Ladys [Bearbeiten]

Die „Painted Ladies“ sind ein Straßenzug mit historischen Häusern am Alamo Square, in denen ehemals Spielhöllen und Bordelle betrieben wurden und nunmehr mit ihren gepflegten Fassaden den Blick auf die Skyline untermalen.

Weitere sehenswerte Bauwerke [Bearbeiten]

Die The Cannery ist eine alte Konservenfabrik der Firma Del Monte, neben Fishermen's Wharf ein weiterer touristischer Höhepunkt an der nördlichen Seite der Stadt. Sie beheimatet auch das Museum für Stadtgeschichte. Im Sommer treten im Hof Künstler und Bands unter freiem Himmel auf. Vom Port of San Francico ist das alte Hafengebäude, das Ferry Building, am Ende der Marketstreet übriggeblieben. Erbaut um 1898 gingen von hieraus früher die Fähren zu Zielen an der Bay. Heute im restaurierten Zustand, dient es als Wochenmarkt. Die City Hall, erbaut in den Jahren 1912–1916, ist das „Rathaus“ der Stadt. Es ist aus weißem Granit und wurde im Stil dem Petersdom nachempfunden. Der Fernmeldeturm auf den Sutro Hills, der nach dem 24. Bürgermeister von San Francisco benannt wurde, ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Stahlkonstruktion, weit über der Stadt sichtbar, wurde zwischen 1971 und 1972 errichtet.

Parks und Plätze [Bearbeiten]

Als erstes ist natürlich der riesige Golden Gate Park mit Botanischem Garten, Planetarium, Japanischem Teegarten und Aquarium zu erwähnen. Er dient den San Franciscans als städtisches Naherholungsgebiet. Der Yerba Buena Garten wurde zu Beginn der 1990er Jahre auf dem Dach des Moscone North convention center errichtet. Es beherbergt ein Denkmal für Martin Luther King, jr.. Im Sommer finden hier Freiluftveranstaltungen statt. Der Alamo Square liegt im Westen der Stadt und erstreckt sich über vier Blocks. Bekannt ist dieser Park durch die viktorianischen Häuser, The painted Ladies, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Der der älteste Park der Stadt ist der Buena Vista Park. Er wurde schon 1867 angelegt, und befindet sich im Stadtteil Haight-Ashbury. Hier ist auch The Pan Handle zu finden, eine Verlängerung des Golden Gate Parks. Auf dem Stadtplan sieht er aus wie ein Pfannenstiel. Mitten in Downtown befindet sich der Union Square mit seinen noblen und edlen Geschäften. Außerdem befinden sich an der Pazifikküste öffentliche Strände, z.B. der Baker Beach, die von der Bevölkerung auch als Naherholungsgebiet genutzt werden.

Naturdenkmäler [Bearbeiten]

Zwar kein Naturdenkmal im Sinne des deutschen Naturschutzgesetzes, aber markantes Wahrzeichen: die Zwillingshügel Twin Peaks im Süden der Stadt. Die nähere Umgebung bietet viele kleine „Naturwunder“: die Pazifikküste, die Weinbaugebiete Napa Valley und Sonoma Valley, die Redwood-Bäume im Muir Woods National Monument im Norden, die Strände der Half Moon Bay und der Point Reyes National Seashore mit dem malerischen Leuchtturm.

Wirtschaft [Bearbeiten]

San Francisco ist Sitz einiger großer Unternehmen wie etwa Levi Strauss Co., GAP, Wells Fargo Bank und George Lucas' Firma Industrial Light and Magic. Die Stadt gilt als Finanzzentrum Kaliforniens. Ende des 20. Jahrhunderts siedelten sich Firmen der New Economy hier an. Ein großer Arbeitgeber in der Region ist auch die U.S.-Navy, die hier einige Stützpunkte unterhält. Regional wird im nahe gelegenen Napa und Sonoma Valley Wein von internationalem Rang angebaut. Seit 2005 ist San Francisco der Hauptsitz des kalifornischen Stammzellenforschungsprogramms. Damit positioniert sich die Stadt als Forschungszentrum der Biotechnologie und Biomedizin.


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