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Wenn nicht gerade zu viele Leute in der Subte unterwegs sind, kann man praktisch darauf zaehlen, dass jemand vorbeikommt um etwas zu verkaufen. Sei es:
- Jonglier Kunst (und nicht mal schlecht die Vorstellung der Kinder)
- Notizblock
- Ledereinfassung fuer Dokumente
- Werkzeugset
- farbige Stickers mal gross, mal in der kleinen Variante
- Telefonkarten
- Solo accapella Gesang
- CD-Organizer
- Live Musik mit CD-Kauf-Option
- Mehrfachstecker und -leisten
- Naehset (das schien mir der Renner gewesen zu sein - v.a. aeltere Herren haben´s gekauft)
- Kugelschreiber mit und ohne Lampenfunktion
- Ein Buechlein ueber die 1000 groessten Erfindungen
- Taschenlampe
- Ricolaaehnliche Zaeltli
- Schere
- Haendedruck
- Eine Notiz zum lesen (z.B. "ich bin ein Strassenkind und...")
und noch etliches mehr an das ich mich nicht mehr erinnere. Typischerweise bekommt man das Objekt in die Hand gedruckt oder auf den Schoss gelegt. Der Preis steht drauf und wenn man´s moechte bezahlt man. Sonst wird nach der Verteilaktion alles wieder eingesammelt. Es ist eine Art zu betteln, die Aehnlichkeiten mit normaler Arbeit hat.
Die Personen die das machen sind zwischen etwa 4 und 60 Jahre alt und gemaess meinem Eindruck von ueberdurchschnittlich dunkler Hautfarbe. Mal etwas weniger dreckig, mal etwas mehr, manchmal mit einem Baby auf dem Arm. In jedem Fall ist es jedoch sehr unaufdringlich.
Einmal hab ich ein Kaertchen gekauft fuer 20 centavos (7 Rp.) mein Nachbar hat mich dann ziemlich boese angeschaut - haette ich es nicht machen sollen? Mir scheint es ist im Allgemeinen ein akzeptierter Teil der arbeitenden Bevoelkerung und die Leute kaufen auch ab und zu was. Schliesslich sind es auch Sachen die nuetzlich sein koennen.




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