Neuseeland
In and around New Zealand
07.10.2006
Autor Johanna
Heute sind wir nach ca. 4 Stunden Flug in Neuseeland angekommen. Viel haben wir noch nicht gesehen, da wir ziemlich fertig erstmal sind. Wir versuchen gerade unsere Reise hier durch das wunderbar gruene Land zu organisieren. Sonst sieht es hier ein bisschen aus wie in England und auf der Strasse in Aukland sieht man fast auschliesslich Japaner.?
Hier noch ein paar uebliche Infos zu Neuseeland.
Neuseeland (englisch: New Zealand; maori üblicherweise: Aotearoa) ist ein Inselstaat. Er liegt geographisch isoliert im südlichen Pazifischen Ozean, die nächsten größeren Landmassen sind das ungefähr 1500 km nördlich gelegene Neukaledonien, das durch die Tasmanische See getrennte Australien, etwa 2000 km nordwestlich, und südlich das knapp 3000 km entfernt liegende antarktische Festland. Neuseeland besteht aus zwei Hauptinseln, der Nord- und der Südinsel, sowie zahlreichen kleineren Inseln. Die bedeutendsten darunter sind Stewart Island und die Gruppe der Chatham-Inseln.
Weder geographisch noch kulturell lässt sich Neuseeland eindeutig einem bestimmten Kontinent zuordnen. Das Land liegt teils auf der Australischen, teils auf der Pazifischen Platte, und die Bevölkerung wurzelt überwiegend in zwei verschiedenen Kulturräumen: die Nachfahren der größtenteils britischen Kolonisten im europäischen, die indigenenMaori im polynesischen Kulturkreis Ozeaniens.
Neuseeland ist ein Commonwealth Realm (deutsch etwa „Commonwealth Reich“), gehört also zu den Ländern im britischen Commonwealth, deren Staatsoberhaupt der britische Monarch ist. Das aus fünf Teilen bestehende Realm of New Zealand (deutsch etwa „Königreich von Neuseeland“) schließt neben Neuseeland selbst noch die Cookinseln, Niue, Tokelau sowie das Ross-Nebengebiet ein. Die Cookinseln und Niue sind selbst verwaltete Gebiete in freier Assoziierung mit Neuseeland, Tokelau hingegen ist eine neuseeländische Kolonie, und das Ross-Nebengebiet wird ebenfalls von Neuseeland beansprucht.
Neuseeland wird vielfach als „grüne Insel“ betrachtet, was vor allem an der relativ dünnen Besiedlung, der damit verbundenen Unberührtheit der Natur sowie der äußerst vielfältigen und bedingt durch die isolierte Lage einzigartigen Vegetation liegt.
Geographische Lage und Topographie [Bearbeiten]
Neuseeland ist der Staat, der am weitesten von Deutschland entfernt ist: Teile des Landes liegen auf der Erdkugel exakt gegenüber von Spanien und Nordafrika, sind also dessen Antipoden.
Neuseeland besteht aus zwei Hauptinseln, die durch die Cookstraße voneinander getrennt werden, und zahlreichen kleineren Inseln. Dabei liegen zum Beispiel die Stewart-Insel und die Great-Barrier-Insel noch direkt vor der Küste von Mainland New Zealand, also den beiden Hauptinseln. Während die über 1000 Kilometer nördlich der Nordinsel gelegenen Kermadecinseln den nördlichsten Außenposten des Landes bilden, stellen die über 700 km von der Nordinsel entfernten Chatham-Inseln nahe der Datumsgrenze den östlichsten Punkt des Landes dar. Außerdem befinden sich noch zahlreiche Inseln, wie zum Beispiel die Auckland-Inseln, die Campbell-Insel oder die Antipoden-Inseln, im subantarktischen Gebiet. 1998 wurden alle subantarktischen Inseln Neuseelands zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.
Die gesamte Landfläche Neuseelands beträgt 270.500 km² und ist damit etwas kleiner als die Italiens, aber größer als die des Vereinigten Königreichs. Während die Inseln in Ost-West-Richtung teilweise nicht breiter als 200 km sind, erstreckt sich das Land in Nord-Süd-Richtung über 1600 km.
Die 113.729 km² große Nordinsel ist von ausgedehnten Tiefebenen geprägt, vor allem in der Region Waikato. Das Zentrum der Insel wird von der Zentralen Hochebene dominiert, deren höchste Erhebungen (die drei Vulkane Ngauruhoe, Tongariro und Ruapehu) den durch die UNESCO geschützten Tongariro-Nationalpark bilden. Der Mount Ruapehu ist mit 2797 m die höchste Erhebung der Insel. Nördlich von ihm liegt, genau im Zentrum der Nordinsel, der Lake Taupo, der größte See des Landes. Der östliche Teil der Nordinsel wird von Nordosten nach Südwesten von zahlreichen Mittelgebirgsketten durchzogen, während im Westen der Insel der Taranaki als kreisrunder Berg aus der Ebene bis auf 2518 m emporsteigt.
Die mit 151.215 km² etwas größere Südinsel ist landschaftlich reizvoller als der Norden. Dominiert wird die Insel von den von Nordosten nach Südwesten parallel zur Westküste verlaufenden Neuseeländischen Alpen, auch Südalpen genannt. Dieses Hochgebirge ist die höchste Bergkette Australasiens und Ozeaniens. Ihre höchste Erhebung ist der 3754 m hohe Mount Cook, gefolgt vom 3498 m hohen Mount Tasman. Insgesamt haben 17 Gipfel eine Höhe von über 3000 m. Sowohl die nördlichsten als auch die südlichsten Gebiete der Insel bestehen aus Mittelgebirgen, die teilweise auf über 1000 Meter Höhe ansteigen. Die Region West Coast zwischen Südalpen und der Tasman-See ist äußerst schmal und gehört zu den niederschlagsreichsten Gebieten der Erde. Aufgrunddessen schieben sich einige Gletscher der Südalpen, wie der Fox- und der Franz-Joseph Glacier, durch sämtliche Vegetationszonen bis in die Regenwälder in Küstennähe. Der äußerste Südwesten bildet reich gegliederte Fjordlandschaften, die als Nationalpark Fiordland unter Schutz stehen. Östlich der Südalpen befinden sich die Canterbury Plains, eine große Schwemmebene, die sich gut für landwirtschaftliche Zwecke, etwa für die Viehzucht, eignet.
Bis vor etwa 200 Millionen Jahren gehörte Neuseeland – wie die meisten heutigen Landmassen – zum UrkontinentGondwana. Der genaue Zeitpunkt steht nicht fest, aber spätestens vor 85 Millionen Jahren trennte sich das heutige Neuseeland von der Landmasse, die jetzt Antarktika bildet, bevor sich auch das heutige Australien von diesem Urkontinent loslöste. Seit dieser Zeit konnte sich somit in Neuseeland eine von allen anderen Kontinenten unabhängige Flora und Fauna entwickeln.
Heute befindet sich Neuseeland an der Grenze zwischen Australischer und Pazifischer Platte. Obwohl sich die beiden Platten nicht frontal aufeinander zu bewegen, üben sie doch einen signifikanten Einfluss auf das Land aus. Es entstehen nämlich zwei Kräfte: eine frontal wirkende sowie eine seitlich wirkende. Die frontale Kraft bildet Verwerfungen, die Druck auf verschiedene Gesteinsschichten ausüben und somit den Boden stetig anheben. Die zweite – seitlich wirkende – Kraft, führt zu so genannten Transform-Störungen, die flache Erdbeben hervorrufen können.
Neuseeland gehört – wie alle anderen Länder, die an der Grenze zur Pazifischen Platte liegen – zum Pazifischen Feuerring (englisch Ring of Fire). Diese Tatsache führt zu Erdbeben, Verwerfungen und zu erhöhter vulkanischer Aktivität. In Neuseeland liegen einige der aktivsten Vulkane der Erde. Diese sind zum Großteil in der Taupo Volcanic Zone (TVZ) konzentriert, die sich im Zentrum der Nordinsel befindet: So sind zum Beispiel alle drei Vulkane der Zentralen Hochebene noch aktiv, die letzte Eruption des StratovulkansRuapehu ereignete sich im Jahr 1997. In der Gegend der Bay of Plenty ist die Erdkruste dünn wie kaum anderswo auf der Welt, so dass hier geothermische Aktivitäten jeglicher Art anzutreffen sind. Ein bekannter Vulkan in diesem Gebiet ist White Island, dessen letzte große Eruption im Jahr 2000 stattfand. Neben den Vulkanen zeigt sich die Geothermie in Geysiren oder heißen Quellen (insgesamt 67 in Neuseeland). Neben dem geothermalen Gebiet um Taupo existieren noch 29 weitere solcher Bereiche in Neuseeland, hauptsächlich auf der Nordinsel, zum Beispiel Northland, die Hauraki Plains und die Bay of Plenty.
Neuseeland liegt in den gemäßigten Breiten der Südhalbkugel, so dass das Klima mild ist. Die nördlichen Teile der Nordinsel werden von einem subtropischen Klima geprägt, während im Rest des Landes ein gemäßigtes Klima vorherrscht. Im Flachland schwanken die durchschnittlichen Temperaturen im Norden zwischen etwa 15 °C im Winter und 25 °C im Sommer. Auf der Südinsel liegen die Temperaturen etwa 5 bis 10 °C darunter.
Neuseeland liegt in einer Zone starker westlicher Winde, den Brüllenden Vierzigern (englisch Roaring Forties). Diese Winde treffen in ihrer Bahn auf dem 40. Grad südlicher Breite nur dreimal auf Land: einmal auf die Südspitze Südamerikas, später teilweise auf Tasmanien und das dritte Mal auf Neuseeland. Dadurch bedingt regnen sich die hauptsächlich über der Tasmanischen See angesammelten Wassermassen an den Bergen der Südinsel ab. Der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt an der Westküste der Südinsel bei 7000 mm pro Jahr, auf der Ostseite der Berge ist es erheblich trockener.
Insgesamt ist das Klima dank der großen das Land umgebenden Wassermassen zu großen Teilen maritim geprägt. Einzig die östlich der Hochgebirge gelegenen Gegenden, wie zum Beispiel das Mackenzie-Becken oder Central Otago, sind kontinental geprägt. Hier liegen die Sommertemperaturen nicht selten über 30 °C, und in den Wintermonaten fällt regelmäßig Schnee.
Temperatur Durchschnitt in °C Ort Niederschlag Durchschnitt in mm März Juni Sept. Dez. März Juni Sept. Dez. 19 12 13 18 Auckland 80 135 105 80 15 7 10 16 Christchurch 50 60 50 55 13 7 9 14 Dunedin 75 80 70 85 17 10 11 16 Wellington 80 120 95 90
Aus mehreren Gründen weist Neuseeland eine hohe Zahl an unterschiedlichen Vegatationszonen auf. Zum einen sind über 1600 km Nord-Süd-Erstreckung im Vergleich zur relativ kleinen Landfläche extrem lang, außerdem sind die Höhenunterschiede in Neuseeland relativ groß. Zu guter letzt sorgt auch die ungleichmäßige Verteilung der Niederschläge für eine Vielfalt an Vegetationszonen.
Während fast die gesamte Westküste der Südinsel von dichtem endemischen Regenwald bewachsen ist, gehören die Südlichen Alpen zur alpinen Vegetationszone. Die Nähe dieser völlig unterschiedlichen Zonen ist ungewöhnlich. So reichen zum Beispiel an keinem anderen Ort der Erde Gletscher so nahe an Regenwald heran wie in Neuseeland. Die bekanntesten Gletscher sind der Franz-Josef-Gletscher, der Fox-Gletscher und der Tasman-Gletscher. In den Ebenen wird intensive Landwirtschaft betrieben, während an vielen anderen Orten extensive Weidewirtschaft vorherrscht. Östlich der Zentralebene ist die Landschaft aufgrund des geringen Niederschlags steppenartig geprägt. Die nördlichen Teile der Nordinsel liegen in der subtropischen Vegetationszone und sind an weniger besiedelten Orten großteils mit Regenwald bewachsen.
Steppenartige Vegetation: Der Castle Hill , Südinsel Subtropische Vegetationszone: Die Waitakere Ranges Regenwald trifft auf Gletscher: Der Franz-Josef-Gletscher Weitläufige Strände im Kahurangi-Nationalpark
Neuseeland umfasst eine große Zahl an großen und kleineren Seen. Der Tauposee (englisch Lake Taupo) im Zentrum der Nordinsel ist mit Abstand der größte See des Landes. Mit einer Fläche von 616 km² ist er größer als der Bodensee. Der See befindet sich in der Caldera eines Supervulkans mit gewaltigen Ausmaßen und ist folglich vulkanischen Ursprungs. Die nächstgrößeren Seen liegen allesamt auf der Südinsel und wurden von Gletschern ausgeschoben. Der größte dieser Gletscherseen ist der Lake Te Anau mit einer Fläche von 344 km², gefolgt vom 80 km langen Lake Wakatipu nahe Queenstown sowie dem Lake Wanaka.
Neuseeland wird außerdem von zahlreichen Flüssen und Bächen durchzogen. Der längste Fluss des Landes ist der auf der Nordinsel gelegene Waikato River mit einer Länge von 425 km, der aus dem Tauposee entspringt und in die Tasmanische See mündet. Der Clutha River im Süden der neuseeländischen Südinsel bildet mit 340 km den zweitlängsten Fluss des Landes, der aus dem Lake Wanaka entspringt und etwa 75 km südlich von Dunedin in den Südpazifik mündet. Der drittlängste Fluss des Landes, der 290 km lange Whanganui River, befindet sich wiederum auf der Nordinsel und mündet bei Wanganui in die Cookstraße.
Die Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands gehört zu den außergewöhnlichsten der Erde, da die Inselgruppe schon seit sehr langer Zeit von allen anderen Landmassen getrennt ist und sich die Vegetation unabhängig entwickeln konnte. Die größten Gemeinsamkeiten in der Entwicklung der Flora und Fauna weist Neuseeland mit Neukaledonien und der Lord-Howe-Insel auf.
Etwa 85 % der neuseeländischen Pflanzenarten sind endemisch. Waren vor der Ankunft der Maori noch etwa 80 % des Landes mit Wäldern bedeckt, so wachsen heute noch auf gut 24 % der Landesfläche einheimische Wälder, von deren Fläche rund 77 % unter Schutz steht. Auf rund 5 % der Landesfläche werden von der neuseeländischen Forstwirtschaft schnellwachsende, nicht-einheimische Baumarten wie die Monterey-Kiefer (Pinus radiata) und der Küstenmammutbaum (Redwood) angebaut.
Die beiden wichtigsten einheimischen Waldtypen des Landes sind einerseits Nadelwälder, beispielsweise aus Steineibengewächsen (Podocarpaceae) oder Kauri-Bäumen (Araucariaceae) zusammengesetzt, sowie Laubwälder, die hauptsächlich aus Südbuchen bestehen. Die meisten neuseeländischen Bäume sind immergrün. Vor allem die Nadelwälder werden durch Epiphyten wie zum Beispiel dem Rata in ihrer Erscheinung geprägt, aber auch einige wenige, mit unseren Misteln verwandte Arten leben hemiparasitisch auf Südbuchen. Unterhalb des dichten Walddaches kommen zahlreiche, meist endemische Farne vor. Am imposantesten sind zweifellos die Baumfarne, die bis über zehn Meter hoch werden. Der bekannteste unter den Farnen ist der Ponga oder Silberfarn, er stellt die neusseländische Nationalpflanze dar. Des Weiteren konnten sich in Neuseeland verschiedene Palmenarten wie zum Beispiel die Nikau-Palme entwickeln. Besonders auffällig sind schließlich noch der Pohutukawa und der Cabbage Tree.
Ungefähr 10 % der Landesfläche ist mit einheimischer Offenlandvegetation bedeckt. Dazu gehören unter anderem Tussockgrasländer sowie Busch- und Heideland.
Wesentliche Teile der einheimischen Vegetation (circa ein Drittel der Landesfläche) stehen unter Naturschutz, zu guten Teilen in Nationalparks und so genannten Forest Parks.
Aufgrund der verhältnismäßigen Isolation hat sich in Neuseeland ein einzigartiges Ökosystem entwickelt, dessen herausragendstes Merkmal vor der polynesischenKolonisation das Fehlen jeglicher Art von Landsäugetieren war, ausgenommen von drei Fledermausarten (die zwei Arten der Neuseelandfledermäuse und Chalinolobus tuberculatus).
Viele der Nischen, die normalerweise von Säugetieren besetzt würden, sind von Vögeln belegt worden. Zu den flugunfähigen Vögeln gehören Kakapo, Kiwi, Takahe, Weka und der ausgestorbene Moa. Die Vögel wurden von Greifvögeln gejagt, von denen der größte, der Haastadler eine Spannweite von bis zu drei Metern und ein Gewicht von bis zu 14 Kilogramm hatte. Einige dieser flugunfähigen Arten kommen heute nur noch auf raubtierfreien Inseln vor der Küste Neuseelands vor. Weniger Probleme haben die kräftigen Papageienarten Kea und Kaka. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Vögel, die über die riesigen Weiten des Pazifiks fliegen, um Teile des Jahres in Neuseeland zu verbringen, wie der Westlandsturmvogel. Auch Königsalbatrosse und Australtölpel nisten hier. Die Küsten teilen sich verschiedene Pinguin-Arten wie der Dickschnabelpinguin, der Gelbaugenpinguin und der Zwergpinguin mit Neuseeländischen Pelzrobben, Elefantenrobben und Neuseeländischen Seelöwen. Vor den Küsten schließlich sind Delfine und Wale anzutreffen, wo es außerdem eine seltene Kleindelfinart gibt, die Hector-Delfin genannt wird. In etwa zehn Generationen wird sie wahrscheinlich ausgestorben sein. Des Weiteren ist Neuseeland die Heimat des Tuatara (auch Tuatera genannt), einer uralten Reptilienart, und des Weta, eines Insekts, das bis zu 8 cm oder länger werden kann. Neuseeland ist eines der wenigen Länder dieser Erde, in dem es keine Schlangen gibt.
Die Ankunft erst der Maori und später auch der Europäer hat aufgrund der Eingriffe des Menschen in die Natur und wegen absichtlich und unabsichtlich mitgebrachter Tiere (Neozoen) zu zwei spektakulären Aussterbewellen geführt. Die neuseeländische Regierung versucht mit verschiedenen Maßnahmen, die durch importierte Tiere in ihrer Existenz bedrohten endemischen Arten, allen voran die vielen unterschiedlichen Vögel, vor dem Aussterben zu bewahren. Zum einen wird durch Kastration, zum Beispiel von Katzen, deren Vermehrung verhindert, und zum anderen ist Neuseeland weltweit führend in der Ausrottung eingeführter Tiere und hat damit begonnen, kleinere Inseln vor der Küste wieder in ihren Zustand vor der Kolonisierung zu versetzen und dort wieder einheimische Arten anzusiedeln, um in der nächsten Stufe das Projekt auch auf die beiden Hauptinseln auszudehnen.
Bei der Volkszählung im Jahr 2001 lebten zum Stichtag 6. März 3.820.749 Menschen in Neuseeland. Am 17. Juli 2006 betrug die geschätzte Einwohnerzahl 4.141.766 Personen. Die endgültigen Ergebnisse der alle fünf Jahre stattfindenden Volkszählungen sind im Juli 2006 noch nicht bekanntgegeben. Die Bevölkerungsdichte beträgt ungefähr 15 Menschen pro km² (Deutschland: 231 pro km²). Damit gehört Neuseeland zu den dünner besiedelten Ländern der Erde, wenn es auch um ein Vielfaches dichter besiedelt ist, als das Nachbarland Australien (2,6 Einwohner pro km²). Dabei verteilt sich die Bevölkerung ungleichmäßig auf die verschiedenen Landesteile: Während auf der größeren Südinsel nur gut eine Million Menschen leben, bewohnen etwa 1,4 Millionen Personen alleine den Ballungsraum von Auckland, der größten Stadt des Landes. Insgesamt leben über drei Millionen Menschen auf der kleineren Nordinsel.
Das Durchschnittsalter liegt (2002) bei 33,1 Jahren. Die Geburtenrate liegt bei 14,14 pro 1000 Einwohner (2003), während im gleichen Zeitraum 7,54 Todesfälle pro 1000 Menschen zu verzeichnen waren. Durch Migration wuchs die Bevölkerung um weitere 4,26 Personen pro 1000 Einwohner. Die Kindersterblichkeitsrate lag 2005 bei 5,85 pro 1000 Einwohnern, während pro Frau durchschnittlich 1,79 Kinder geboren werden (Fertilitätsrate). Die Lebenserwartung liegt bei der Geburt bei 78,32 Jahren (2003). Während Männer durchschnittlich 75,34 Jahre alt werden, erreichen Frauen im Schnitt ein Alter von 80,44 Jahren.
Neuseeland gehört mit einem Urbanisierungsgrad von 86 % im Jahr 2005 zu den Ländern mit der prozentual höchsten Stadtbevölkerung der Erde. Dabei lebt alleine in der Stadt Auckland fast ein Drittel (32 %) der Gesamtbevölkerung des Landes.
Den größten Teil der Bevölkerung machen Neuseeländer europäischer Abstammung, genannt Pakeha, aus. Diese Volksgruppe, die mindestens in der dritten Generation in Neuseeland lebt und großteils von den Britischen Inseln, aber auch aus Polen, den Niederlanden und zahlreichen weiteren europäischen Staaten stammt, macht etwa 75,0 % der Gesamtbevölkerung aus. Dazu kommen etwa noch 5,0 % Europäer, die entweder in der ersten oder zweiten Generation in Neuseeland leben. Die mit Abstand zweitgrößte Bevölkerungsgruppe bilden die polynesisch-stämmigen indigenen Einwohner Neuseelands, die Maori, denen sich 14,7 % der Bevölkerung zugehörig fühlt. Zwischen 1996 und 2001 stieg der Anteil an Asiaten mit insgesamt 6,6 % zur drittgrößten ethnischen Gruppe auf. Dabei bilden Chinesen mit 2,8 % vor Indern mit 1,7 % die Mehrheit. Die asiatische Bevölkerungsgruppe überholte bis 2001 die Gruppe von Menschen von den Pazifischen Inseln, die noch etwa 6,5 % der Landesbevölkerung stellen. Die meisten der Pazifischen Insulaner stammen aus Samoa, gefolgt von den Cook-Inseln sowie Tonga. Insgesamt ist etwa ein Fünftel der Gesamtbevölkerung nicht in Neuseeland geboren.
(Stand: jeweils Volkszählung 2001, Anmerkung: Bei diesen Zahlen ist zu beachten, dass es in Neuseeland einer Person möglich ist, sich mehreren ethnischen Gruppen zuzuordnen.)
Neuseeland leben vergleichsweise viele Atheisten – über 24 % der Gesamtbevölkerung fühlen sich keiner Religion zugehörig. Die vorherrschende Religion ist das Christentum. Die größte christliche Konfession ist die Anglikanische Kirche mit etwa 24 %, darauf folgt die Presbyterianische Kirche mit etwa 18 %. Die drittgrößte christliche Konfession schließlich ist die Römisch-Katholische Kirche mit etwa 15 % Anteil an der Bevölkerung. Kleinere christliche Gruppierungen schließen die Methodisten mit weniger als 5 % sowie die Baptisten mit etwa 2 % ein.
Unter den Maori ist die neuseeländische Ratana-Kirche sehr beliebt. Weitere kleinere Religionsgruppen sind der Buddhismus, dicht gefolgt vom Hinduismus sowie vom Islam. Es gibt auch einige jüdische Gemeinden.
Während die anglikanische sowie die presbyterianische Kirche in den letzten Jahren an Mitgliederschwund leiden, verzeichnen die meisten anderen Kirchen Mitgliederzuwächse, meistens durch Einwanderer. Die Zahl der Moslems zum Beispiel erhöhte sich von 1996 bis 2001 um 74 %. Die katholische Kirche ist in den Großstädten der Nordinsel bereits größte Konfession. Durch den ausgeprägten Anteil an Presbyterianern im Süden der Südinsel kann man heute noch erkennen, dass dieses Gebiet vornehmlich durch schottische Einwanderer besiedelt wurde.
In Neuseeland genießen drei Sprachen den Status einer Amtssprache: Englisch, Maori und die Neuseeländische Gebärdensprache.
Während sowohl Maori als auch die Neuseeländische Gebärdensprache nur von einem relativ geringen Anteil der Bevölkerung verstanden oder gar aktiv verwendet werden, ist das neuseeländische Englisch die wichtigste Umgangssprache, die von 96,1 % (2001) der Bevölkerung gesprochen wird.
Die Zweite Amtssprache, Maori (auch Te Reo Maori), verlor bis in die 1990er Jahre immer mehr an Bedeutung, und die Anzahl der Maori-Sprecher nahm kontinuierlich ab. In den letzten zehn Jahren wird aber an immer mehr – öffentlichen wie privaten – Schulen Maori als Wahlfach unterrichtet, so dass auch Neuseeländer europäischer Abstammung Zugang zu dieser Sprache erhalten. Seitdem nimmt die Zahl derer, die Maori sprechen und verstehen, besonders in der Altersgruppe der drei- bis 25jährigen, wieder leicht zu. Insgesamt beherrschten 2001 4,5 % der Bevölkerung die Sprache flüssig.
Die Neuseeländische Gebärdensprache (englisch: New Zealand Sign Language; NZSL) ist seit dem 10. April 2006 ebenfalls offizielle Amtssprache und bildet damit die weltweit erste Sprache für Gehörlose, die diesen Status besitzt. Obwohl sie bereits seit 1994 an speziellen Schulen unterrichtet wird und 1998 das erste Wörterbuch für die Sprache veröffentlicht wurde, beträgt die Zahl der Menschen, die NZSL flüssig beherrschen, nur 0,8 % (2001).
Zusätzlich zu den drei Amtssprachen werden noch zahlreiche andere Sprachen in Neuseeland gesprochen, die von den vielen Einwanderen ins Land gebracht wurden. Die meisten Sprecher verzeichnet das Chinesische, gefolgt von Samoanisch, Französisch sowie Deutsch, das immerhin noch 1,0 % (2001) der Bevölkerung flüssig beherrscht.
Neuseeland wurde vermutlich zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert, spätestens aber in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts von Polynesiern entdeckt und in mehreren Einwanderungswellen besiedelt. Die Nachkommen dieser ersten Einwanderer begründeten die Maori-Kultur. Aus der Besiedlung der Chatham-Inseln östlich von Neuseeland ging die Moriori-Kultur hervor. Ob diese Besiedlung eigenständig oder von Neuseeland aus erfolgte, ist umstritten, aber die Gemeinsamkeiten in der Sprache sind beispielsweise eindeutige Anzeichen für eine Besiedlung vom Festland aus. Viele der eingewanderten Maori – vor allem auf der Nordinsel – gaben dem Land den Namen Aotearoa, was meistens als Land der langen weißen Wolke übersetzt wird.
Da sich die ersten Maori, die das Land erreichten, nicht durch Säugetiere ernähren konnten, waren sie zu Beginn Moa-Jäger. Diese flugunfähigen Vögel hatten entfernte Ähnlichkeit mit dem afrikanischen Strauß und waren binnen weniger Jahre ausgerottet. Ebenso gab es wahrscheinlich ab 1700 kein lebendes Exemplar des Haastadlers, des größten neuzeitlichen Greifvogels der Erde, mehr. Die erstmalige Besiedlung des Landes durch die Maori führte so zum Aussterben vieler Tierarten. Später ernährten sich die Maori durch die Kultivierung der Kumara (einer Art Süßkartoffel) sowie vom Cabbage Tree. Kannibalismus war in Neuseeland – im Gegensatz zu anderen Gebieten des Südpazifiks – nicht üblich.
Der erste Europäer, der Neuseeland erblickte, war der niederländische Seefahrer Abel Janszoon Tasman. Die Aufgabe seiner Reise war es, das Große südliche Land zu entdecken, in dem eine große Anzahl an wertvollen Rohstoffen vermutet wurde. Auf seiner Reise entdeckte er im Jahr 1642 schließlich ein „großes, hoch gelegenes Land“ - die heutige Region West Coast auf der Südinsel. Er nahm das Land für die holländische Krone in Besitz und nannte es Staten Landt. Etwas später wollte er in der Golden Bay in der heutigen Region Tasman das Land aus der Nähe erkunden und ließ Boote zu Wasser. Die Folge zahlreicher Missverständnisse vor dem Anlanden war die erste blutige Begegnung zwischen den „Ureinwohnern“ und den Europäern in der Geschichte des Landes, bei der vier niederländische Seeleute getötet wurden. Der „Entdecker Neuseelands“ setzte folglich niemals wieder einen Fuß auf neuseeländischen Boden. Nach dem Erkunden einiger pazifischer Inseln kehrte Tasman schließlich nach Batavia (heute: Jakarta) zurück. Seine Expedition wurde von seinen holländischen Auftraggebern später als „nicht erfolgreich“ bezeichnet, da er keine „Schätze oder Möglichkeiten, Geschäfte zu machen“ gefunden habe. Als eine Expedition unter Hendrik Brouwer ein Jahr später feststellte, dass es sich bei dem Staten Landt nicht um den gesuchten Kontinent handelte, wurde das Land in das LateinischeNova Zeelandia umbenannt und später als Nieuw Zeeland (niederländisch) bezeichnet.
Erst über hundert Jahre später, genauer gesagt 1769/70, wurden wieder Expeditionen in die Gewässer um Neuseeland gestartet. Der englische Kapitän James Cook sollte – ebenso wie Tasman – einen vermuteten südlichen Kontinent finden. Er übertrug den Landesnamen ins Englische New Zealand, wobei sich der Name – der Übersetzung nach – nicht auf die (namensgebende) niederländische Provinz Seeland (englisch: Sealand), sondern auf die dänische Insel Seeland (englisch: Zealand) bezog. Cook war der erste Europäer, dem es gelang, Neuseeland zu umrunden und zu kartographieren. Die Gärtner auf seinen Schiffen erkundeten ausgiebig die Flora und Fauna des Landes, und es wurden Informationen zu den Maori gesammelt. Cook selbst unternahm noch zwei weitere Reisen nach Neuseeland, bevor er 1779 an einem Strand auf Hawaii getötet wurde.
In den folgenden Jahren wanderten großteils Walfänger, Robbenfänger und später auch Missionare nach Neuseeland ein. Diese hatten mitunter ausgeprägte Kontakte mit den Maori. Beide Parteien handelten miteinander, und einige wenige Europäer lebten direkt unter den Maori.
Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts führte die ungleichmäßige Verteilung von Schusswaffen, die die Maori durch Tauschgeschäfte von den Europäern bekamen, zu den von 1829 bis 1835 gipfelnden Musketenkriegen (englisch: Musket Wars), bei denen sich zahlreiche Stämme untereinander bekämpften. Durch die Europäer eingeschleppte Krankheiten, gegen die die Maori nicht resistent waren, dezimierten die Zahl der autochthonen Bewohner des Landes nachhaltig. In den 1820er Jahren schließlich kam es außerdem noch zu den ersten bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Maori und Weißen. Um die offensichtliche Benachteiligung der rechtlosen Maori zu beenden oder zumindest zu mindern, schickte die britische Regierung im Jahr 1832 den Gesandten James Busby nach Neuseeland. Zwei Jahre später war er dafür verantwortlich, dass sich mehrere Dutzende Maori-Häuptlinge zu den United Tribes of New Zealand (deutsch Vereinigte Stämme Neuseelands) zusammenschlossen, eine offizielle Flagge auswählten und einen unabhängigen Staat ausriefen.
Die Unterzeichnung des Vertrages von Waitangi
Die Souveränität des Landes hatte jedoch schon wenige Jahre später, genauer gesagt 1840, ein Ende. Zu diesem Zeitpunkt nämlich gab es in Frankreich Bestrebungen, auf der Südinsel des Landes eine Kolonie zu gründen. Die britische Krone wollte dies unter allen Umständen verhindern, deswegen wurde das Land im Januar 1840 offiziell vom Britischen Empire annektiert. Um dieses Vorgehen für rechtmäßig erklären zu können, beeilte sich der damalige Generalgouverneur des Landes, William Hobson, zahlreiche Maori-Häuptlinge nahe dem Ort Waitangi zu versammeln, die am 6. Februar des gleichen Jahres den Vertrag von Waitangi unterzeichneten. Dieses Dokument gilt als „Geburtsstunde“ des modernen Neuseelands. Der Vertrag selbst band Neuseeland an die britische Krone. Auf der einen Seite gaben die Maori ihre Souveränität auf, auf der anderen Seite bekamen sie aber Bürgerrechte zugesichert. Außerdem durften sie alle Ländereien behalten, die sie vor der Unterzeichnung des Vertrages besaßen. 1975 wurde das Waitangi-Tribunal eingesetzt, um Unstimmigkeiten und Verletzungen des Vertrages wieder gutzumachen.
Die 1839 gegründete New Zealand Company warb um neue Einwanderer. Diese errichteten zahlreiche Städte und Dörfer und besiedelten große Teile des Landes. Sie lebten oft als Bauern in Frieden mit den Maori und kultivierten die Landschaft. Als aber mehr und mehr Einwanderer das Land erreichten und immer größere Landflächen benötigt wurden, kam es zu Zwistigkeiten zwischen Siedlern und Maori. Als die Missstände immer größer wurden, kam es schließlich zu offenen bewaffneten Konflikten, die in Northland bereits im Jahr 1840 zu einer kriegerischen Auseinandersetzung anwuchsen. Bis 1860 hatten sich die Kämpfe, die als Maorikriege in die Geschichte eingingen, auf das ganze Land ausgedehnt. Nach diesen Auseinandersetzungen betrug die Zahl der Maori 1891 nur noch 44.000 im Vergleich zu über 120.000 vor dem Jahr 1820.
Nach der Unterzeichnung des Vertrages von Waitangi wurde Neuseeland als Teil von New South Wales verwaltet, bis das Land ab 31. Mai 1841 eine eigene Kolonie bildete. Die Europäer besiedelten in den folgenden Jahrzehnten beinahe das gesamte Land und gründeten insgesamt neun Provinzen.
1861 wurden auf der Südinsel große Goldvorkommen entdeckt. Um separatistische Bewegungen auf der aufstrebenden Südinsel zu verhindern, wurde die ursprünglich in Russell gelegene Hauptstadt von Auckland im hohen Norden nach Wellington in die Mitte des Landes verlegt.
Noch vor der Jahrhundertwende deuteten sich erhebliche Verbesserungen für benachteiligte Teile der Bevölkerung an: Als sich Neuseeland ab 1852 aufgrund des New Zealand Constitution Act 1852 relativ selbständig verwaltete, bekamen auch Maori Sitze im Parlament, und 1893 wurde in Neuseeland – als erstem Land der Welt – das Frauenwahlrecht eingeführt.
Das Land entschied sich 1901 gegen einen Beitritt zum Commonwealth of Australia und blieb bis 1907 eine Kolonie, als Neuseeland den Status einer Dominion erhielt und folglich fast unabhängig von Großbritannien wurde. Insgesamt pflegte Neuseeland nicht nur während des gesamten 19. Jahrhunderts sondern auch zu großen Teilen des 20. Jahrhunderts äußerst enge Beziehungen zum „Mutterland“ Großbritannien. So beteiligte sich das Land an der Seite des Vereinigten Königreiches am Burenkrieg (1899–1902), dem Ersten sowie dem Zweiten Weltkrieg.
Die Frage, seit wann Neuseeland ein eigenständiger Staat ist, ist nicht leicht zu klären, da das Land nach angelsächsischer Tradition keine geschriebene Verfassung besitzt. Neben 1840 (Vertrag von Waitangi) und 1907 (Entstehung der Dominion) gibt es weitere Zeitpunkte auf Neuseelands Weg zur Unabhängigkeit: 1931 wurde von der englischen Regierung das Statut von Westminster erlassen, das den Dominions die Möglichkeit zur Unabhängigkeit gab. Am 25. Dezember 1947 wurde es schließlich von Neuseeland unterzeichnet. Andererseits gab sich Neuseeland erst 1986 eine vom neuseeländischen Parlament abgesegnete Verfassung, bis dahin galt die Verfassung des – noch vom britischen Parlament ausgearbeiteten – New Zealand Acts von 1952.
1951 verbündeten sich die drei Staaten Australien, die USA und Neuseeland zum ANZUS-Sicherheitspakt, um im Hinblick auf den gerade vorübergegangenen Zweiten Weltkrieg zukünftige Konflikte gemeinsam verhindern zu können. Wegen Differenzen über Neuseelands Anti-Atompolitik erfolgte die Suspendierung des Pakts durch die USA im Jahr 1984. Im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen das französischeAtomwaffen-Programm in Französisch Polynesien wurde das Greenpeace-Flaggschiff „Rainbow Warrior“ 1985 im Hafen von Auckland von französischen Geheimagenten versenkt. Zwei Jahre später erklärte sich Neuseeland zur atomfreien Zone.
Staatsorganisation [Bearbeiten]
Das neuseeländische Parlament, genannt „Beehive“ (deutsch Bienenstock ) in WellingtonNeuseeland ist eine unabhängige parlamentarische Monarchie, die sich am britischen Vorbild orientiert, aber nur eine Kammer hat, es gibt also kein Oberhaus. Nach dem Constitution Act 1986 ist das Staatsoberhaupt der/die König/in von Großbritannien und Nordirland in seinem/ihrem Amt als König/in von Neuseeland. Das Staatsoberhaupt wird, wie in jedem Commonwealth Realm, von einem Generalgouverneur repräsentiert, der jedoch keine Macht auf das Parlament ausüben kann. Regierungssitz und Sitz des Parlaments ist Wellington.
- Exekutive – Regierungschef ist der Premierminister. Das aus 20 Personen bestehende Kabinett wird vom Premierminister geleitet. Alle Kabinettsmitglieder müssen zugleich Mitglieder des Parlaments sein.
- Legislative – Das Parlament besteht normalerweise aus 120 Abgeordneten, die alle drei Jahre gewählt werden; durch Überhangmandate können aber in das Parlament über 120 Mitglieder einziehen (2005: ein Überhangmandat). Eine kleine Anzahl von derzeit sieben Sitzen im Parlament ist dabei für Maori-Abgeordnete reserviert. Seit 1996 wird nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht gewählt, das das zuvor angewandte Mehrheitswahlrecht nach englischem Vorbild ablöste.
- Judikative – Die Judikative in Neuseeland wird durch den Obersten Gerichtshof Neuseelands (englisch Supreme Court of New Zealand), weitere hohe Gerichte (das Court of Appeal of New Zealand, the High Court of New Zealand) sowie durch zahlreiche regionale Gerichte (englisch District Courts) ausgeübt. Des weiteren existieren für bestimmte Verhandlungen besondere Gerichte, so zum Beispiel das Jugendgericht (englisch Youth Court), ein Gericht für Maori-Fragen (englisch Maori Land Court) oder das Familiengericht (englisch Family Court). Außerdem gibt es noch besondere Strafgerichte, wie zum Beispiel das Waitangi Tribunal.
- Das neuseeländische Gesetz basiert auf drei wichtigen Säulen: dem englischen Common Law , sehr vielen im Vereinigten Königreich beschlossenen Gesetzen, zum Beispiel der Bill of Rights von 1689, sowie allen Beschlüssen des neuseeländischen Parlaments. Das großteils auf dem Gewohnheitsrecht basierende Common Law wird fast immer genau so wie in Großbritannien angewandt, auch, weil das Oberste Gericht bis zum Jahr 2004, als das Supreme Court of New Zealand in Wellington seine Arbeit aufnahm, das Gericht des Privy Council in London war.
Vor der Bildung von politischen Parteien, gab es im neuseeländischen Parlament nur einzelne Kandidaten zu wählen. In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wurden zunehmend stärker werdende lose Interessengruppen gebildet, die sich zu Beginn meist nach geographischer Herkunft der Kandidaten, später dann aber nach politischer Einstellung - Konservatismus oder Liberalismus - zusammenfanden. Generell wird die von John Ballance gegründete und später von Richard Seddon geprägte Liberal Party als erste wirkliche politische Partei Neuseelands angesehen. Sie stellte von 1890 bis 1912 die Regierungsmehrheit. Ab 1903 begannen zahlreiche Parlamentarier damit, sich zu einer konservativen Alternativbewegung zusammenzuschließen, die seit 1909 offiziell als Reform Party bezeichnet wurde und sich deutlich von der liberalen Partei unterscheiden sollte. Mit dem Zusammenschluss von zahlreichen sozialistischen Gruppierungen zur Labour Party im Jahr 1916 begann der Niedergang der liberalen Partei, die in den folgenden Wahlen keinen Rückhalt mehr aus der Arbeiterklasse hatte und schließlich auch noch auf ihre zweite Wählerbasis, Geschäftsleute und Arbeitgeber, die über den Aufstieg der sozialdemokratischen Partei besorgt waren und sich geschlossen der Reform Party mit ihrem "Anti-Sozialismus"-Programm anschlossen, verzichten mussten. Letztere politische Vereinigung war bis 1928 an der Macht, bis sie von einem Bündnis aus Labour Party und United Party, der Nachfolgepartei der Liberal Party, abgelöst wurde. Als die Arbeiterpartei 1935 ohne Koalitionspartner die Regierung bilden konnte, fusionierten United und Reform Party zur konservativen National Party, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts der größte und einzige Konkurrent der Labour Party war. In den frühen 1990er-Jahren wurden zahlreiche kleinere Parteien gegründet, die bekanntesten sind die Green Party of Aotearoa (1990), die sozialdemokratische Alliance (1991) sowie die rechtsgerichtete New Zealand First (1993). Diese konnten wegen des Mehrheitswahlrechts trotz großer Stimmenanteile nur wenige Parlamentssitze erringen. Doch erst nach der Einführung des personalisierten Verhältniswahlrechts zu den Wahlen im Jahr 1996 waren kleinere Parteien in größerem Umfang in der Lage, die Politik in Neuseeland mitzubestimmen.
Nach den Wahlen von 2005 dominieren zwar weiter die Labour Party unter ihrer Vorsitzenden Helen Clark und die National Party unter ihrem Vorsitzenden Don Brash die neuseeländische Parteienlandschaft, die sich regelmäßig Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Doch neben diesen beiden Parteien sind noch sechs weitere im Repräsentantenhaus vertreten: Die wichtigste unter ihnen ist die rechtsgerichtete, nationalistische Partei New Zealand First unter ihrem Vorsitzenden Winston Peters. Es folgen die Green Party of Aotearoa (offiziell: Green Party of Aotearoa New Zealand) mit einer grünen Ideologie sowie die liberale Partei ACT New Zealand. Eine weitere Partei ist die Māori Party, die sich, wie man am Namen erkennen kann, besonders für die Maori einsetzt. Zu guter Letzt folgt die Mitte-Rechts-Partei United Future und die demokratisch-sozialistischeJim Anderton's Progressive Party.
Mit Jenny Shipley wurde 1997 das erste Mal eine Frau zur neuseeländischen Premierministerin gewählt. Aber bereits zwei Jahre später, im Jahr 1999, musste die Politikerin der National Party das Amt an ihre Konkurrentin von der Labour Party, Helen Clark, abgeben. Diese wurde bereits zweimal (2002 und 2005) in ihrem Amt bestätigt. Zur Zeit bildet sie eine Minderheitsregierung mit der nur einen Abgeordneten stellenden Jim Anderton's Progressive Party, die von zwei weiteren Parteien – der New Zealand First Party sowie von United Future New Zealand – unterstützt wird. Diese beiden Parteien stellen Minister außerhalb des Kabinetts. Ein zusätzliches Abkommen mit der Green Party garantiert deren Unterstützung in Vertrauensfragen. Die größte Oppositionspartei ist die New Zealand National Party.
Zur Zeit (Juli 2006) ist Neuseeland das einzige Land der Erde, in dem Frauen alle höchsten Ämter des Staates innehaben. Neben dem offiziellen Staatsoberhaupt (Königin Elizabeth II.), der Generalgouvereurin (DameSilvia Cartwright) und der Premierministerin Helen Clark ist Margaret Wilson Sprecherin des neuseeländischen Repräsentantenhauses. Das Amt des obersten Richters hat Dame Sian Elias inne.
Staatsoberhäupter Regierungszeit Name Dynastie Lebensdaten 1837–1901 Victoria Sachsen-Coburg-Gotha 1819–1901 1901–1910 Edward VII. Sachsen-Coburg-Gotha 1841–1910 1910–1936 George V. Windsor * 1864–1936 1936 Edward VIII. Windsor * 1894–1972 1936–1952 George VI. Windsor * 1895–1952 seit 1952 Elizabeth II. Windsor * seit 1926
Die neuseeländischen Streitkräfte gliedern sich in drei Zweige: Die Seestreitkräfte (Royal New Zealand Navy), die Luftstreitkräfte (Royal New Zealand Air Force) sowie die Landstreitkräfte (New Zealand Army), die aus 4500 regulären Soldaten und 2500 weiteren Beschäftigten besteht. Außenpolitisch hat sich Neuseeland einerseits durch seine regelmäßige Beteiligung an Kriegen auf Seiten Großbritanniens profiliert. So beteiligte sich Neuseeland unter anderen am Burenkrieg, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, dem Koreakrieg, dem Vietnamkrieg, dem Zweiten Golfkrieg und dem Krieg in Afghanistan. Des Weiteren stellte beziehungsweise stellt Neuseeland Truppen für verschiedene Friedensmissionen, zum Beispiel in Zypern, Somalia, Bosnien und Herzegowina, im Sinai, in Angola, Kambodscha, an der iranisch-irakischen Grenze sowie in Osttimor bereit.
Das militärische Verteidigungsbündnis ANZUS mit den USA und Australien war zwischenzeitlich wegen der strikten Anti-Atom-Politik Neuseelands, in deren Rahmen sich das Land auch gegen die französischen Atomtests im Südpazifik stark machte, ausgesetzt.
Neuseeland ist Gründungsmitglied der Vereinten Nationen und des Commonwealth. Weiterhin ist es seit der Gründung am 6. Februar 1947 Mitglied des Sekretariats der Pazifischen Gemeinschaft, der Organisationen der Weltbankgruppe (außer der MIGA), seit der Gründung 1966 der Asiatischen Entwicklungsbank, seit der Gründung am 17. April 1973 des Pacific Islands Forum, seit dem 29. Mai 1973 der OECD, seit der Gründung 1980 des Pacific Economic Cooperation Council, seit der Gründung 1989 der APEC sowie seit dem 1. Januar 1995 der Welthandelsorganisation.
Im Vergleich zum föderal gegliederten Australien ist Neuseeland sehr zentralistisch organisiert. Seit einer großen Verwaltungsreform im Jahr 1989 gibt es im Allgemeinen zwei Stufen der Verwaltungsgliederung, die jedoch nur über wenige Ressorts entscheiden können. Die erste Stufe bilden die Regionen (englisch Regional Councils); die zweite Stufe stellen die Distrikte dar, die entweder als City Council (also „Stadtrat“), District Council (also „Rat des Distrikts“) oder – bei den Chatham-Inseln – als Islands Council (also „Inselrat“) bezeichnet werden. Vier der 16 Regionen sowie die Chatham-Inseln sind zusätzlich für die Aufgaben eines Distriks verantwortlich, diese werden als Unitary Authorities bezeichnet. Offiziell agieren die Distrikte unabhängig von den Regionen, so kommt es auch vor, das sich ein Distrikt in mehreren Regionen befindet. Alle drei Jahre werden die Räte je Region beziehungsweise je Distrikt entweder durch Mehrheitswahl oder durch eine übertragbare Einzelstimmgebung bestimmt. Zahlreiche kleinere Außengebiete des Landes, wie zum Beispiel die Kermadecinseln und die zu Neuseeland gehörigen Subantarktischen Inseln, unterstehen verwaltungstechnisch direkt dem Minister of Local Government
Die lokale Ebene des Staatsaufbaus stellen 16 Stadt- (englisch: City Councils) und 57 Bezirksverwaltungen (englisch: District Council) sowie die Verwaltung der Chathaminseln (englisch: Islands Council) dar. Sie sind für Straßenbau, Kanalisation, Baugenehmigungen und sonstige lokale Angelegenheiten zuständig.
In Neuseeland gibt es offiziell 16 Städte (City Councils). Die größten unter ihnen sind Auckland City mit etwa 420.000, Christchurch mit 345.000 und Manukau mit etwa 330.000, North Shore mit etwa 210.000, gefolgt von Waitakere und Wellington mit je etwa 190.000 Einwohnern.
Wenn in Neuseeland im allgemeinen Sprachgebrauch die Rede von Städten ist, sind meist Ballungsräume gemeint. Offiziell bezeichnet der von der Statistikbehörde Neuseelands festgesetzte Begriff eine städtische Agglomeration, die gesondert statistisch erfasst wird, obwohl sie nicht mit den Grenzen der oben erläuterten Verwaltungseinheiten übereinstimmt. Der bei weitem größte Ballungsraum ist die Metropole Auckland mit knapp 1,4 Millionen Einwohnern. Somit lebt circa ein Drittel der neuseeländischen Bevölkerung in der Stadt, die sich aus den vier größten City Councils der Nordinsel (Auckland City, Manukau, North Shore und Waitakere) zusammensetzt und fast so viel Landfläche einnimmt wie ganz London (sieben Millionen Einwohner). Den zweitgrößten Ballungsraum des Landes bildet schließlich die Hauptstadt Wellington mit etwa 370.000 Einwohnern, die sich aus den City Councils Wellington City, Porirua, Upper Hutt und Lower Hutt zusammensetzt. Drittgrößte Agglomeration des Landes und mit Abstand größter Ballungsraum der Südinsel ist die „Gartenstadt“ Christchurch mit etwa genauso vielen Bewohnern, der Teile des Selwyn-Distrikts und des Waimakariri-Distrikts zugerechnet werden.
Die Skyline von Auckland bei Nacht Ein Gebäude des Canterbury College in Christchurch Das Cable Car in Wellington Die Victoria Avenue in Wanganui
Im Hinblick auf die dünne Besiedlung ist Neuseeland verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. Aufgrund seiner isolierten Insellage sind die Küstenschifffahrt, der Flugverkehr sowie der Straßenverkehr die wichtigsten Transportmittel. Für seine geringe Einwohnerzahl gibt es in Neuseeland sehr viele Flughäfen und Flugplätze.
Neuseeland gehört zu den Ländern mit den meisten Flughäfen pro Kopf. Im Jahr 2002 gab es im Land 113 asphaltierte und nicht asphaltierte Flugplätze. Der Auckland International Airport ist mit über 11 Millionen Passagieren pro Jahr bei weitem der größte Flughafen des Landes. Darauf folgen die internationalen Flughäfen von Christchurch und Wellington, die je etwa vier Millionen Passagiere pro Jahr transportieren. Die 1940 gegründete Air New Zealand ist mit Abstand die wichtigste Fluggesellschaft des Landes. Pacific Blue, eine Tochtergesellschaft von Virgin Blue, hat sich auf billige Verbindungen zwischen Neuseeland und Australien spezialisiert, während Freedom Air, eine Tochter der Air New Zealand, als Billigfluggesellschaft Ziele im Inland, nach Australien sowie nach Fidschi anbietet.
Die Ära des neuseeländischen Straßenbaus begann während der Maorikriege mit der Great South Road südlich von Auckland im Jahr 1861. Inzwischen stellt der Straßenverkehr das wichtigste Transportmedium des Landes dar. Er genießt eine eindeutig höhere Priorität als der Schienenverkehr. Das Rückgrat des Straßennetzes bilden die State Highways, durch die das Land zu großen Teilen erschlossen wird. Abgesehen von etwa 150 Kilometern an Autobahnen, die sich nahe der drei großen Städte Auckland, Wellington und Christchurch befinden, bestehen selbst die wichtigen Überlandstraßen nicht aus mehr als zwei Fahrspuren. Die State Highways sind nicht höhenfrei und führen durch Ortschaften, wenig befahrene Teilstücke der Highways sind sogar nur Schotterstraßen, und insbesondere über Brücken finden sich immer wieder einspurige Streckenabschnitte. Das gesamte Netzwerk umfasst 92.200 Kilometer, von denen etwa 54.000 asphaltiert sind. In Neuseeland gilt Linksverkehr mit Rechtsvorrang. Das bedeutet, als Linksabbieger muss man dem Rechtsabbieger von der gegenüberliegenden Fahrbahn Vorfahrt gewähren. Innerorts gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, außerorts üblicherweise 100 km/h.
Die Schifffahrt in Neuseeland ist sowohl für den Personentransport als auch für den Gütertransport wichtig. Die bedeutendste Schifffahrtslinie für den Personentransport ist der Interislander, eine Fährverbindung, die die Nordinsel (Wellington) mit der Südinsel (Picton) verbindet und pro Jahr etwa eine Million Menschen transportiert. Sie überquert auf ihrer drei Stunden langen Fahrt die nur 35 Kilometer breite Cookstraße (diese Zeit wird benötigt, da das Schiff nicht nur die Cookstrasse, sondern auch den Tory Channel und die Marlborough Sounds durchqueren muss, insgesamt circa 70 km ). In Neuseeland existieren 1609 Kilometer an Binnenschifffahrtswegen, die aber in der heutigen Zeit keine Bedeutung mehr haben.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert wurde im großen Stil damit begonnen, ein ausgedehntes Eisenbahnnetz zu errichten. Dabei wurden neben den drei Haupttangenten (auf der Nordinsel: North Island Main Trunk und East Coast Main Trunk; auf der Südinsel: South Island Main Trunk) zahllose private sowie öffentliche Zweiglinien gebaut, die vom New Zealand Railways Department verwaltet wurden. Bis in die 1950er Jahre waren zumeist Dampflokomotiven im Einsatz, außerdem bestanden einige elektrifizierte Sektionen. Um die Jahrhundertwende wurden in den meisten größeren Städten unzählige Kilometer an Straßenbahnen gebaut, von denen nur noch die in Christchurch als Tourismusattraktion besteht. Sukzessive wurden Zweiglinien geschlossen, zweispurige Linien zu einer Spur zurückgebaut, vorhandene Elektrifizierungen wieder entfernt und Passagierverbindungen eingestellt. Von den 3900 Streckenkilometern wurden etwa 500 in den 1980er Jahren während der „Think Big“-Ära elektrifiziert. 2006 bestehen nur noch drei Personenverbindungen, die hauptsächlich touristische Bedeutung besitzen: Von Auckland nach Wellington (fährt von Montag bis Sonntag im Sommer, doch nur von Freitag bis Sonntag von Herbst bis Frühling), von Picton nach Christchurch und die Überquerung der Neuseeländischen Alpen von Christchurch nach Greymouth, obwohl die Bedeutung des Schienenverkehrs für den Gütertransport wieder zunimmt. Fast das gesamte Netz ist in der Kapspur, also einer Breite von 1067 mm erstellt worden.
In den beiden größten Ballungsräumen, Auckland und Wellington, existieren S-Bahn-ähnliche Nahverkehrsnetze, wobei das System in Wellington besser ausgebaut ist und als einzige Vorortbahn des Landes elektrifiziert ist. Signifikante Verbesserungen für Auckland sind aber geplant. So soll diese bis 2011 vollständig elektrifiziert sein, der unter dem Stadtzentrum verlaufende CBD Loop Tunnel fertiggestellt sein und der Flughafen besser an das System angebunden werden.
Für das Bildungssystem in Neuseeland ist das erst seit dem Jahr 1989 bestehende Ministry of Education zuständig. In Zukunft soll die zentrale Verwaltung der Schulen und Universitäten gelockert werden, und diese sollen sich zunehmend selbst verwalten. Des Weiteren existiert mit der Tertiary Education Commission (TEC) eine Einrichtung, die über alle tertiären Bildungseinrichtungen wacht.
Die Universität von Otago in Dunedin Die Universität Waikato in Hamilton
Die Kindererziehung bis zum fünften Lebensjahr ist privat. Trotzdem besuchen 60 % der Kinder bis zu einem Alter von sechs Jahren eine vorschulische Bildungsanstalt, wie zum Beispiel Kindergärten (kindergarten) oder Spielgruppen (playgroups). Dabei beträgt diese Prozentzahl bei dreijährigen Kindern 90 % und bei vierjährigen sogar 98 %. Ab Vollendung des fünften Lebensjahres kann das Kind in eine Grundschule (primary school) wechseln. Schulpflicht besteht von 6 bis 16 Jahren. Die Ausbildung in der Grundschule erfolgt im Regelfall von Jahr eins bis Jahr acht, wobei das siebte und das achte Jahr alternativ auch in einer intermediate school abgeleistet werden können. Ab der neunten Jahrgangsstufe wird man an einer weiterführenden Schule (secondary school) unterrichtet. Mit Vollendung der 11. Klasse kann das National Certificate of Educational Achievement Level 1 (NCEA) nach einem Punktesystem erworben werden, was in etwa dem britischenGCSE entspricht. Im darauf folgenden Jahr ist man dazu berechtigt, das Level 2 dieses Abschlusses zu erhalten, und mit Vollendung des 13. Schuljahres, in der Regel mit etwa 18 Jahren, kann man schließlich den höchsten Schulabschluss erlangen, das Level 3 des NCEA, oder die New Zealand Scholarship qualification, wie der Abschluss seit 2004 heißt. Dieser entspricht dem deutschen Abitur oder dem britischen A Level. Ein Schuljahr in Neuseeland beginnt normalerweise Ende Januar, dauert bis Mitte Dezember und ist in vier Quartale eingeteilt. Je nach Region schwankt die Klassengröße durchschnittlich von 19 bis 24 Schüler (2004).
In den PISA-Studien der OECD schneidet Neuseeland regelmäßig relativ gut ab. So kamen die 15jährigen Schüler des Landes in allen drei Testgebieten im Jahr 2000 unter die ersten sechs Plätze.
Zum Tertiärbereich des neuseeländischen Ausbildungssystems gehören alle Bildungseinrichtungen, die sich um die nachschulische Ausbildung bemühen. Insgesamt gibt es in Neuseeland 36 tertiäre Ausbildungseinrichtungen, darunter acht Universitäten (universities), 21 Fachhochschulen (institutes of technology and polytechnics), vier Pädagogische Hochschulen (colleges of education) und drei Wananga (eine Art Universität, die auf die Kultur der Maori ausgerichtet ist). Ein akademisches Jahr dauert in Neuseeland von Februar bis November und ist normalerweise in zwei Semester aufgeteilt. Manche Bildungseinrichtungen bieten auch ein Sommer-Trimester (summer trimester) an. Die älteste Universität Neuseelands ist die 1869 gegründete Universität von Otago. Erwähnenswert ist die Universität Waikato wegen ihrer weltweit einzigartigen Fakultät für Maoriwissenschaften. Von 1870 bis 1961 war die University of New Zealand die einzige Universität des Landes, die zu einem offiziellen Abschluss führte. Nach ihrer Auflösung entstanden aus den einzelnen Campus (constituent colleges) die heutigen Universitäten.
Offizielle Währung des Landes ist der Neuseeländische Dollar (auch Kiwi-Dollar; NZD, NZ$), der in 100 Cent (ct) unterteilt wird. Dieser ersetzte im Jahr 1967 das britische Pfund Sterling. Seitdem werden in Neuseeland Einheiten im Dezimalsystem verwendet.
Bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Neuseeland ein Agrarstaat, in dem der Großteil der Einwohner im primären Sektor tätig war. Mit Abstand wichtigster Handelspartner war das Vereinigte Königreich, in das etwa die Hälfte der in Neuseeland produzierten – meist landwirtschaftlichen – Güter exportiert wurde. Mit dem EU-Beitritt Großbritanniens im Jahr 1973 änderte sich die wirtschaftliche Situation des Landes grundlegend. Im gleichen Jahr schließlich traf Neuseeland auch noch die weltweite Ölkrise von 1973. Als Folge dieser äußerst negativen Einflüsse stürzte das Land in eine tiefe Wirtschaftskrise. Es dauerte bis 1984, bis die Regierung größere Maßnahmen ergriff.
Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich Neuseeland von einer gelenkten Volkswirtschaft mit Betonung auf der Landwirtschaft zu einer liberalisierten Industrienation mit einem freien Markt, die mit anderen westlichen Nationen konkurrieren kann und zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt zählt. Es wurden zahlreiche Subventionen – auch die Landwirtschaft betreffend – gestrichen, des Weiteren wurde der gesamte Warenverkehr liberalisiert und das Mitspracherecht des Staates in Bezug auf Löhne, Zinsen sowie Preise für Güter und Dienstleistungen aufgegeben. Durch eine sparsame Finanzpolitik und große Bemühungen, das Haushaltsdefizit zu verringern, konnte die Inflationsrate von 18 % im Jahr 1987 auf 3,9 % im Jahr 2005 reduziert werden. Zusätzlich wurden in den 1980er und 1990er Jahren fast alle Staatsbetriebe umstrukturiert und privatisiert. Ein Beispiel dafür sind der gesamte Zugverkehr, der seit 1995 von Tranz Rail betrieben wird (wegen des schlechten Zustands der Gleise und Bahnhöfe wurde zumindest das Schienensystem 2004 aber wieder renationalisiert), oder die neuseeländische Telekom. Durch die intensive Liberalisierungspolitik stieg die Arbeitslosigkeit im Land auf neue Höchststände, was wiederum die Notwendigkeit eines Wohlfahrtsstaates erhöhte. Die Arbeitslosenquote stieg aufgrund verschiedener Maßnahmen kurzfristig zwar bis auf 15 %, Ende 2004 betrug sie allerdings nur noch 3,6 %, der niedrigste Wert innerhalb der OECD. Die Inflationsrate lag bei 2,4 %, das Wirtschaftswachstum betrug von Juli 2003 bis Juni 2004 4,4 %. Da viele Reformen wegen der geringen Einwohnerzahl des Landes schnell umgesetzt werden konnten, führten diese zu einem ungeahnten Wirtschaftsboom in Neuseeland. Einer der Gründe, die den Wirtschaftsaufschwung dämpfen, sind infrastrukturelle Defizite (Schienenverkehr, Energieversorgung).
Neuseeland ist relativ arm an Bodenschätzen. In nennenswertem Umfang werden Eisen, Gold, Silber, Kupfer und Bauxit abgebaut. An fossilen Energieträgern verfügt Neuseeland über Braun- und Steinkohlevorkommen, wobei auf der Nordinsel Steinkohle dominiert, die Südinsel verfügt über beide Formen. Insgesamt verfügt das Land über 8,6 Milliarden Tonnen Braunkohle, von denen sich etwa ein Drittel in existierenden Minen hauptsächlich auf der Südinsel befindet. Die Braunkohle stellt mehr als drei Viertel der Gesamtressourcen. Die bedeutendsten Erdöl- und Erdgasfelder befinden sich im Taranaki-Becken in der Tasmanischen See nahe der Stadt New Plymouth. Etwa die Hälfte des Erdgases fließt in den petrochemischen Sektor und wird zum Beispiel zur Erzeugung von synthetischem Benzin verwendet, ein Viertel wird zur Energieerzeugung benutzt, und der Rest geht an Privathaushalte und Firmen.
Seit Beginn der europäischen Besiedlung ist die Landwirtschaft in Form der Schafzucht ein wichtiges Standbein der neuseeländischen Gesellschaft. Zunächst dienten Schafe ausschließlich als Wolllieferant, seit den 1880er Jahren, als der Export per Kühlschiff möglich wurde, zusätzlich als Fleischlieferant. Zwischenzeitlich hatte Neuseeland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Goldrausch auf der Südinsel und eine Wirtschaftskrise wegen einbrechender Wollpreise miterlebt. Dennoch blieb die Landwirtschaft über lange Zeit der bedeutendste Wirtschaftszweig. Neben der Schafzucht spielen auch Obst- und Gemüsebau eine große Rolle in der neuseeländischen Landwirtschaft. Innerhalb des 20. Jahrhunderts wurde in Neuseeland der Anbau von vier Kulturpflanzen gestartet, die mit unterschiedlichem Erfolg auf den Weltmarkt gebracht wurden: Macadamiapflanzen, Heidelbeer- und Kiwisträucher sowie Avocadobäume. Unter ihnen war zweifellos die Kiwifrucht am erfolgreichsten. Die ursprünglich aus China stammende Pflanze wird seit den 1980er Jahren auch in anderen Teilen der Erde im großen Stil angebaut. So ist heute (2005) Italien der mit Abstand größte Produzent der Kiwifrucht und verdrängte Neuseeland auf Platz zwei. Wichtigster Handelspartner für Molkereiprodukte, Obst und Früchte war trotz der großen Entfernungen Großbritannien. Ein Großteil der abgeholzten Gebiete dient als Weideland.
Von besonderer Bedeutung für die neuseeländische Wirtschaft ist auch der Tourismus. So gaben im Jahr 2002 nach offiziellen Angaben des neuseeländischen Tourismusministeriums ausländische Touristen über 6,1 Milliarden NZ-Dollar im Land aus. Direkt oder indirekt hängt nach Schätzungen der neuseeländischen Regierung jede zehnte Arbeitsstelle im Land vom Tourismus ab.
Die Grundlage des neuseeländischen Tourismus bilden die Vielfalt der Landschaften – Küsten, Seen und Fjorde, Hochgebirge und Gletscher, Vulkane und heiße Quellen –, die ebenso üppige wie fremdartige Vegetation im Bush- wie im Tussockgrass-Country, die Nationalparks auf Nord- und Südinsel, in den Waldgebieten wie im Hochgebirge, die gut ausgebaute Infrastruktur und die aufgeschlossenen Bewohner Neuseelands.
Neuseeland zählt mehr als zwei Millionen Touristen pro Jahr und wird oft als sauberer und grüner Abenteuerspielplatz (englisch: clean, green adventure playground) bezeichnet. Bis vor einigen Jahren war der durchschnittliche Neuseeland-Urlauber Rucksacktourist oder Bungeespringer. Obwohl der Abenteuertourismus immer noch eine extrem bedeutende Rolle einnimmt, bemüht sich die neuseeländische Reiseindustrie seit einiger Zeit auch verstärkt um Kurzurlauber mit hohem Budget, die sich als „interaktive Reisende“ sehen. Die Tage der europäischen Abenteuertouristen sind nicht gezählt, aber es gibt eine klare Tendenz zu einem „luxuriösen Neuseeland“. Bislang wurden von Qualmark, Neuseelands offiziellem Bewertungsservice für Unterkünfte, über 160 Hotels mit fünf Sternen ausgezeichnet.
Die meisten Touristen kommen an den internationalen Flughäfen in Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown an. Die beliebtesten Reiseziele sind Rotorua, die Waitomo Caves, die Coromandel Peninsula, das Fiordland mit dem Milford Sound, Queenstown, Auckland, die Bay of Islands, Dunedin und die Hawke's Bay.
Nach dem EU-Beitritt Großbritanniens und der damit gesunkenen Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten musste Neuseeland nach neuen Märkten Ausschau halten. Mittlerweile sind Australien, China, Japan sowie die ostasiatischen Tigerstaaten die wichtigsten Handelspartner des Landes. Die Wirtschaftskrise in Ostasien 1998/99 hat daher auch Neuseeland einigermaßen schwer getroffen. Neuseeland weist schon seit langer Zeit ein negative Handelsbilanz auf, die etwa 8 % des gesamten BIP darstellt. Alle Exporte Neuseelands beliefen sich im Jahr 2005 auf 29,2 Mrd. US-Dollar, die gesamten Importe auf 35,8 Mrd. US-Dollar. Die wichtigsten Ausfuhrindustrien des Landes sind die Agrarwirtschaft, Gartenbau, Fischerei und die Forstwirtschaft. Weiterhin besitzt Neuseeland nennenswerte produzierende Tourismus- und Dienstleistungsindustrien. Wichtige Einfuhrprodukte sind Automobile, Traktoren, sonstige technische Geräte sowie medizinische Produkte. Deutschland nimmt als Importpartner mit einem Anteil von 5,2 % den fünften Rang ein.
Australien ist vor allem auch in wirtschaftlicher Hinsicht der wichtigste Partner Neuseelands. So besteht zwischen beiden Ländern seit 1983 eine 24 Millionen Menschen umfassende Freihandelszone mit dem Namen Closer Economic Relations, die in den darauf folgenden Jahren immer weiter geöffnet und auf fast alle wirtschaftlichen Bereiche ausgeweitet wurde. In Zukunft soll ein gemeinsamer Binnenmarkt Realität werden und zum Beispiel auch Steuern vereinheitlicht werden.
Seit 2000 existiert auch mit Singapur eine Freihandelsvereinbarung. Diese wurde 2005 um Chile und Brunei erweitert und ist nun unter dem Namen P4 Agreement (P4-Abkommen) bekannt. Neuseeland sucht weiter nach ähnlichen Abkommen im pazifischen Raum. Seit 2005 werden Verhandlungen über eine Freihandelszone mit China geführt.
Über 75 % des Elektrizitätsbedarfs Neuseelands wird durch erneuerbare Energien gedeckt. Während der bei 67 % (1998) liegende Anteil der Wasserkraft vornehmlich auf der Südinsel produziert wird, ist die Energieerzeugung durch die Geothermie, die bei etwa 6,5 % (1998) liegt, ausschließlich auf die Nordinsel begrenzt. Den größten fossilen Brennstoff bildet Erdgas, das etwa 22 % (1998) des Stromverbrauchs des Pazifikstaates deckt. Weitere wichtige Brennstoffe sind Kohle (hauptsächlich Braunkohle) und Grubengase. Obwohl das Land über eigene Gasfelder verfügt, ist Neuseeland nicht unabhängig von anderen Fördergebieten der Erde, da das meiste Öl als Kraftstoff für Autos importiert werden muss. Eine immer wichtiger werdende Rolle spielt neben der Solarenergie und der Energiegewinnung aus Biomasse die Windenergie.
In den 1960er Jahren bestanden zwar Pläne zum Bau von Atomkraftwerken in Neuseeland, die aber nach der Entdeckung großer Kohlelagerstätten und Gasfelder 1972 schließlich verworfen wurden. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Wasserkraft immer mehr ausgebaut, und Neuseeland wurde zu einem „Vorzeigeland“ mit einem grünen, sauberen Image. Der gestiegene Verbrauch wurde über Jahre hinweg mit dem Ausbau von Gaskraftwerken kompensiert. Da aber Neuseelands Erdgasvorräte endlich sind, die Wasserkraft relativ ausgenutzt ist und aus Umweltschutzgründen nur ungern noch mehr Kohle verwendet wird, werden Überlegungen laut, den für Neuseeland geltenden, im Gesetz seit 1987 festgeschriebenen Status einer „nuklearfreien Zone“ zu überdenken und über die Errichtung eines kleinen Atomreaktors nördlich von Auckland, das zum Teil schon unter Energiemangel leidet, zu errichten.
Der gesamte Stromverbrauch Neuseelands liegt bei etwa 37 Terawattstunden. Der durchschnittliche Energieverbrauch pro Kopf beläuft sich auf relativ hohe 9088,00 kWh (zum Vergleich Deutschland: 6742,00 kWh; Stand: jeweils 2002), was sich zum Teil auf die – für mitteleuropäische Verhältnisse – sehr niedrigen Strompreise (13,5 NZct/kWh; zum Vergleich Deutschland: 24,3 NZct/kWh; Stand: jeweils 1998) zurückführen lässt.
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
- das Gesundheitswesen bei 17 %
- das Bildungswesen bei 16 %
- das Militär bei 3 %
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts prägten größtenteils die europäischen Einwanderer die Kultur Neuseelands. Die meisten Immigranten wanderten aus dem „Mutterland“ Großbritannien ein. Dabei gibt es bedeutende regionale Unterschiede: Der Südteil der Südinsel zum Beispiel ist vornehmlich schottisch geprägt. So soll es in Neuseeland mehr Dudelsäcke geben, als im Ursprungsland dieses Instruments. In den letzten Jahrzehnten erlebte schließlich auch die Maori-Kultur einen Aufschwung. Außerdem verzeichnete das Land große Einwanderungsströme von den Pazifischen Inseln und – vor allem in den letzten Jahren – aus Süd-, Ost- und Südostasien. Diese ethnischen Gruppen leben hauptsächlich im Süden des Großraums Auckland. Folglich treffen in Neuseeland verschiedenste Kulturen aus dem pazifischen Raum auf die westliche Lebensweise Großbritanniens, zu dem das Land immer noch eine starke Bindung hat.
In Neuseeland gilt das metrische System.
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12.10.2006Autor JohannaNachdem wir gestern am Nachmittag noch in Aukland waren sind wir dann nach Rotorua gefahren. Ich war dann ziemlich am Ende, wei... Continue reading »
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25.10.2006Autor JohannaAls wir gestern Nacht noch mit dem Auto noch rausgefahren sind um in Glenochy zu uebernachten, war das echt mal schlimm fuer mi... Continue reading »
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30.10.2006Autor: JohannaWir sind von Queenstown nach Milford Sound gefahren, da das der beste Ort der ganzen Südinsel sein soll. Wir waren allerdings... Continue reading »
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02.11.2006Autor JohannaEs hat uns in Dunedin zwar unendlich gut gefallen, wir mussten allerdings auch wieder weiter.......Wir sind dann mit einer Uebe... Continue reading »



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